Verabschiedung
21 Staatspreise und erstmals Fachabitur an der Berufsschule Ostallgäu

21 Staatspreise (für Noten zwischen 1,0 und 1,5), zwei Landkreispreise und ein Rotary-Preis: Eine wahre Auszeichnungsflut ließ Remigius Kirchmaier über die besten der gut 200 Abschlussschüler der Berufsschule Ostallgäu ergießen. Der Schulleiter sowie die Repräsentanten des Schul-'Eigentümers', Landrat Johann Fleschhut und die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, übergaben die Auszeichnungen bei der Abschlussfeier in der Musikakademie in Marktoberdorf.

'Neben beruflichen Dingen ist auch soziales Engagement wichtig. Und wir brauchen Sie, junge Menschen im Allgäu', bekräftigte Landrat Fleschhut.

In der Berufsschule sei alles 'easy' spielte er auf die 'Innere Schulentwicklung' an. Den genauen Begriff soufflierte der Schulleiter dem Kreischef – was sonst unter Schülern als 'Einsagen' streng verboten ist, hier aber beim Publikum für Heiterkeit sorgte.

Die Abgeordnete Angelika Schorer sparte ebenfalls nicht mit Lob für die Schulabsolventen: 'Ihr Stresstest ist Ihnen hervorragend gelungen!' Anton Traut schaute sprichwörtlich in die Zukunft. Der stellvertretende Schulleiter begann allerdings mit dem aktuellen Abschluss der Berufsausbildung, der an diesem Abend gefeiert wurde.

Die 'Berufsschule Plus', die zur fachgebundenen Fachhochschulreife führe, hatte Daniel Faber und Marina Ziegler das Abitur eingebracht. Sie kam gar ursprünglich aus dem M-Zug.

Damit nehme dieser Abend 'einen Platz im Museum unserer Erinnerungen ein', freute sich Traut. Nicht nur die 21 Staatspreisträger unter den 200 Schulabgängern, sondern 'Sie alle, liebe Absolventinnen und Absolventen, sind die Gewinner dieser Ausbildung.'

Sich selbst um Erfolg bemühen

Neben der charmanten Moderation durch die Schülerin Kristina Fastner gab Abschlussschülerin Lena Nickl ihren Schulkameraden zu bedenken, dass man sich klar sein sollte, dass man den Erfolg anderen überlasse, wenn man sich nicht selbst engagiere.

So konnte Schulleiter Kirchmaier seinen 'Ehemaligen' getrost zugestehen: 'Für besondere Leistungen darf man auch besondere Preise in Empfang nehmen.' Es sei zwar viel Fleiß und Schweiß notwendig gewesen. Der werde sich sicher aber bei den anschließenden klassenweisen Feiern auflösen.

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