Hackerangriff
Fendt in Marktoberdorf- Hacker-Angriff beeinträchtigt für mehrere Tage den Geschäftsbetrieb

Redaktioneller Hinweis: Dies ist ein Heimatreporter-Beitrag. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider.

Auf das Unternehmen AGCO/Fendt mit dem Firmensitz in Marktoberdorf hat es einen Hacker-Angriff gegeben. Nach diesem Angriff ist die Produktion sehr beeinflusst.

Die Firma AGCO/Fendt mit Unternehmenssitz in Marktoberdorf unterlag einem umfangreichen Hacker-Angriff. Betroffen von der Attacke ist das ganze US-amerikanische AGCO-Unternehmen. Der Hersteller von qualitativ hochwertiger Landtechnik bestätigte dies von seinem Hauptsitz in Duluth (Georgia) aus am Freitagabend. Weltweit sind durch den Angriff mehrerer der Produktionsanlagen betroffen. Der Betrieb ist seitdem stark und für einige Zeit beeinträchtigt.

Hacker-Attacke auf AGCO/Fendt in Marktoberdorf

Am Donnerstag erlebte die AGCO einen gravierenden Hacker-Angriff. Laut Konzern wird der normale Geschäftsbetrieb für einige Tage sehr stark beeinträchtigt sein. Unter anderem hat es auch den Betrieb in Marktoberdorf getroffen. Wegen dieses Vorfalls mussten zudem Tausende von Angestellten der Firma Fendt vorübergehend ihre Arbeit niederlegen und nach Hause gehen.

AGCO, der US-amerikanische Mutterkonzern, ist einer der größten Agrarmaschinenhersteller weltweit. Wie es berichtet wird, ist es eine Folge des Ransomware-Cyberangriffs eine Datenexfiltration. Die AGCO ist zwar kein Einzelhandelsbetrieb und besitzt darum auch keine Verbraucherdaten, welche mit dem Datenschutz geschützt werden. Dennoch prüft das Unternehmen noch immer die Folgen und die Menge der verloren gegangenen Daten.

Als Fendt im Jahr 1997 an den amerikanischen AGCO-Konzern verkauft wird, machten sich damals manche Leute Sorgen. Diese Personen betrachteten den Standort Marktoberdorf als kritisch. Wie heute zu erkennen ist, waren die Bedenken ohne Grundlage. Seit dem Verkauf wurde die Mitarbeiterzahl verdoppelt. Auch die Zahl der hergestellten Traktoren im Jahr vergrößerte sich.

Die schlimme Nachricht ist den schockierten Fendt-Mitarbeitern noch immer anzusehen. Aus internen Kreisen wird behauptet, dass im Unternehmen kein Computer momentan über eine funktionieren Internetverbindung verfügt. Weder können Traktoren hergestellt werden, genauso sind keine Bauteile zu bestellen. Verladungen oder Gehaltsschecks ausstellen ist ebenso nicht möglich. „Bis Montag kann nicht hier gearbeitet werden“, wird vermutet. Es kann aber auch länger sein. Fendt beschäftigt alleine im Ostallgäu mehr wie 4.000 Angestellte. Beim Mutterkonzern AGCO arbeiten weltweit ca. 21.000 Personen.

Wie lange wird der Ausfall dauern? Wann arbeiten alle Systeme wieder?

Wie die AGCO-Verantwortlichen in einer Stellungnahme mitgeteilt haben, kann es auch einen längeren Zeitraum dauern, bis alle Dienste wieder angeboten werden können. Abhängig davon, wie schnell die Systeme repariert werden und verschiedene Software erfolgreich installiert wird, kann es länger oder kürzer dauern. Auch muss erst einmal der IT-Betrieb an den vom Hacker-Angriff betroffenen Standorten wiederhergestellt werden.

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