Portrait
Tufan Tenlik hat seine Marktoberdorfer Kultkneipe zugemacht

Scherze bei der „Nachtarbeit“ hinter dem Tresen: So kennt man Tufan Tenlik. Nun hört er mit der Gastronomie aber komplett auf.
  • Scherze bei der „Nachtarbeit“ hinter dem Tresen: So kennt man Tufan Tenlik. Nun hört er mit der Gastronomie aber komplett auf.
  • Foto: Heiko Wolf
  • hochgeladen von Holger Mock

Jetzt ist er weg. Nach 26 Jahren in der Gastronomie hat Wahl-Marktoberdorfer Tufan Tenlik am Wochenende zum letzten Mal in seiner Kneipe am Stadtplatz das Licht ausgeknipst. Heimlich, still und leise. Ohne Trara, ohne Aufhebens zu machen. Einzige Ausnahme ist dieser Artikel. So will es Tufan, wie ihn alle nennen. „Ich bin still und heimlich gekommen, so wollte ich auch geh’n“, sagt der 52-Jährige.

Die Trauer über seinen Entschluss aufzuhören, unter die bewegten Jahre als Kneipier den Schlussstrich zu ziehen, merkt man ihm an. Er ist müde, abgekämpft. „Ich bin menschenmüde geworden“, sagt Tufan selbst. Er will jetzt mehr Zeit für sich, seine Frau, seine Familie, die Freunde haben. Als Wirt, der für seine Lokale lebte, war bislang sein Lokal für ihn sein Wohnzimmer – und „auch Familie“.

Das ausführliche Portrait lesen Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 30.04.2018.

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