Nahrungsmittelhersteller
Nestlé-Teilschließung in Biessenhofen: Bei den Mitarbeitern herrschen Wut und Unverständnis

Nestlé will im Ostallgäu 106 Stellen einsparen. Darüber herrschen vor Ort Unverständnis und blanke Wut
  • Nestlé will im Ostallgäu 106 Stellen einsparen. Darüber herrschen vor Ort Unverständnis und blanke Wut
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Nestlé will in Biessenhofen eine ganze Produktionsabteilung schließen und 106 Stellen einsparen. Der Schock darüber sitzt bei den Betroffenen zwölf Tage später noch genauso tief wie Mitte Juni, als der Nahrungsmittelhersteller die völlig perplexe, 760-köpfige Belegschaft über das Aus für die Kindercerealien-Abteilung informierte.

„Noch immer herrscht bei uns Schockstarre“, heißt es aus Betriebsratskreisen. Denn noch immer stehe die Zahl 106 im Raum. Wut und Unverständnis sind vor Ort groß, gerade in der betroffenen Abteilung. Hier werden (noch) Kinder-Breie zum Anrühren hergestellt. „Ich steh‘ nicht mehr hinter Nestlé“, sagt ein Mitarbeiter. „Die schließen unsere Abteilung nur, weil die Aktionäre den Hals nicht vollkriegen.“

Weitere Reaktionen auf die Nestlé-Pläne und wie es vor Ort in Biessenhofen weitergeht, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 28.06.2018.

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