Welttierschutztag
Tierheim Marktoberdorf: Von ausgesetzten Tieren und Strafen für die unmenschlichen Taten

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Kater Moses und Hund Charlie hat man einfach vor dem Tierheim in Marktoberdorf ausgesetzt und zurückgelassen. Eine tragische Geschichte. Aber nicht die einzige dieser Art! Immer wieder behandeln Menschen ihre Tiere nicht gut oder setzen sie einfach aus. Wer so etwas tut, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. allgäu.tv hat den Welttierschutztag zum Anlass genommen, um mit den Verantwortlichen im Tierheim Marktoberdorf über ihre Erfahrungen zu sprechen.

In einer Kiste im Gebüsch gefunden

Der etwa 12 bis 15 Jahre alte Kater Moses wurde in einer Lieferkiste im Gebüsch vor dem Tierheim gefunden. Eine Mitarbeiterin des Tierschutzvereins hat ihn Morgens entdeckt und befreit. Wegen seines Alters hat der Langhaarkater gesundheitliche Probleme, leidet an schlechten Zähnen und Blutungen. Bei Hund Charlie war der Fall anders, er wurde mitten in der Nacht an einen Zaun gebunden, der an einer vielbefahrenen Bundesstraße lag. Durch einen anonymen Hinweis konnte die Polizei ihn befreien und dem Tierheim übergeben. In beiden Fällen sucht die Polizei nach den Vorbesitzern. In Charlies Fall kann der Vorbesitzer möglicherweise ermittelt werden, so Polizeihauptkommissar Armin Stich. 

Besitzern drohen hohe Geldstrafen

Haustiere auszusetzen ist strafbar und wird mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro belegt. Außerdem setzt man den Tieren psychisch sehr zu. "Haustiere die ausgesetzt werden leiden häufig Todesangst", so Michaela Schmid, Leiterin des Tierschutzvereins Marktoberdorf. Sie appelliert an alle diese Notsituationen nicht nur zu sehen, sondern dagegen auch etwas zu unternehmen. Wer selbst nicht handeln kann, solle sich an den Tierschutzverein oder an andere Stellen zu wenden.

Tierheim ist auf Spenden angewiesen

Das Tierheim Marktoberdorf beherbergt zur Zeit 270 Tiere. Normalerweise sind es sogar noch viel mehr. Wegen der Corona-Pandemie fahren aktuell weniger Haustierbesitzer in den Urlaub. Das führt dazu, dass dem Tierheim die Pensionstiere fehlen, über die sie sich finanzieren. Daher ist das Tierheim gerade jetzt auf Spenden angewiesen.

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