Petition
Neues EU-Recht bringt Reisebüros auf die Palme: Meinungen aus Immenstadt und Marktoberdorf

Viele der 10.000 Reisebüros in Deutschland laufen Sturm gegen die ab Mitte 2018 geltende neue EU-Pauschalreisenrichtlinie. Denn die Betreiber der mittelständischen und meist inhabergeführten Reisebüros befürchten gravierende Nachteile für sich – und auch für die Kunden.

Ziel der neuen Verordnung ist ein besserer Verbraucherschutz und die Gleichstellung von im Internet oder in Reisebüros gebuchten Pauschalreisen.

In der Praxis bedeute dies jedoch einen viel höheren bürokratischen Aufwand und somit erhöhte Kosten, die die Reisebüros zum Teil wieder an ihre Kunden weitergeben müssten. Der Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR) hat deshalb eine Unterschriftenaktion gestartet, die noch bis kommenden Montag läuft.

Insgesamt sind 50.000 Unterschriften nötig für eine Petition an den Deutschen Bundestag, der dadurch aufgefordert wird, die neue EU Pauschalreisenrichtlinie nicht in nationales Recht umzusetzen.

Was zwei Betreiberinnen von Reisebüros in Immenstadt und Marktoberdorf stellvertretend für ihre Branchen-Kollegen zu diesem Thema sagen, wie viele Unterschriften sie schon gesammelt haben und welche Meinung der Kemptener Reiserechtsexperte Dr. Ernst Führich, früher Professor an der Hochschule Kempten und heute Berater des Bundesjustizministeriums, in dieser Sache vertritt, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 15.12.2016.

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