• 16. Mai 2018, 15:28 Uhr
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Energie
Marktoberdorf gewinnt aus Klärschlamm viel Strom und Wärme

Der Stadtrat von Marktoberdorf und der Gemeinderat von Biessenhofen besichtigen die neue Klärschlammfaulung am Klärwerk Marktoberdorf.
Der Stadtrat von Marktoberdorf und der Gemeinderat von Biessenhofen besichtigen die neue Klärschlammfaulung am Klärwerk Marktoberdorf. (Foto: Andreas Filke)

Im Klärschlamm steckt viel Energie. Deshalb hat die Stadt Marktoberdorf an ihrem Klärwerk eine Anlage gebaut, aus der sie Strom und Wärme gewinnt. Das Ergebnis ist sehr gut. Eine Quote von 40 Prozent war im einjährigen Probebetrieb angepeilt, um den Energiebedarf von Kläranlage und angrenzendem Bauhof abzudecken. Tatsächlich lag sie bei 50 Prozent, Tendenz steigend.

Bis Jahresende wird sogar mit 70 Prozent gerechnet. 3,4 Millionen Euro hat die Stadt in die Anlage investiert. Um sie noch besser auszunutzen, nimmt sie auch Klärschlamm aus der Nachbargemeinde Biessenhofen an. Diese hat für die Entsorgung nun wesentlich kürzere Wege und spart dadurch. Der Vertrag läuft über 20 Jahre. Seit kurzem läuft die Anlage im Vollbetrieb.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 17.05.2018.

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