Prozess
Ostallgäuerin (20) vermietet Wohnung unter: Bewährungsstrafe wegen Betrugs

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Ein 33-jähriger Mann freute sich im Juli über seine neue Wohnung und zahlte an die vermeintliche Vermieterin 390 Euro Miete und 900 Euro Kaution. Kurze Zeit später kam das böse Erwachen: Wie sich herausstellte, war die 20-Jährige selbst nur Mieterin der Wohnung und hatte die Untervermietung nicht mit dem Besitzer abgesprochen. Die einschlägig vorbestrafte junge Frau wurde jetzt vom Jugendschöffengericht des Betrugs schuldig gesprochen und unter Einbeziehung eines vorausgegangenen Urteils zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt.

Weil ihr bisheriger Lebensweg von seelischen Belastungen und sozialen Schwierigkeiten geprägt war, erfolgte die Verurteilung nach Jugendstrafrecht. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Das Gericht ordnete im Urteil an, die Schadenssumme in Höhe von 1290 Euro zugunsten des Geschädigten einzuziehen. Zur Aufarbeitung ihrer psychischen Probleme, die wohl vor allem durch einen familiären Schicksalsschlag entstanden sind, muss sich die Angeklagte zum nächstmöglichen Termin in psychologische Behandlung begeben.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 31.12.2018.

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