• 13. Juni 2018, 15:46 Uhr
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Gesundheit
Ostallgäuer Johanniter und Mediziner geben Tipps bei Insektenstichen

(Foto: Julian Leitenstorfer)

Mit dem Sommer sind auch die Insekten wieder da. Mücken und Wespen können wahre Plagegeister sein. Ihre Stiche jucken, brennen und schwellen unangenehm an. Bei Allergikern kann die Wirkung des Giftes unter Umständen lebensgefährlich sein. Auch bei einem Stich im Mundraum kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden: Die Schleimhäute schwellen an und die Atemwege schließen. Vorbeugung, Behandlung und richtiges Handeln in Notsituationen sind hier entscheidend. Darauf weisen die Ostallgäuer Johanniter in einer Pressemitteilung hin.

Um gar nicht erst gestochen zu werden, gibt es ein paar einfache Regeln zu beachten. Mücken sind nachtaktiv. Also abends am besten weite Kleidung tragen, sodass die Mücken nicht durch den Stoff stechen können. Blumige Düfte vermeiden, das zieht die Mücken an. Ebenso helfen Fliegengitter, Moskitonetze und Mückensprays gegen die sirrenden Quälgeister. „Wir bieten mildere und stärkere Sprays an, je nachdem, wie alt der Anwender ist. Wenn es ins Ausland geht, sind natürlich andere Faktoren zu beachten, denn dort können Mückenstiche viel gefährlicher sein“, sagt Mitarbeiterin Jana Magis aus der Arnica Apotheke in Marktoberdorf.

Dr. Markus Lutz, Kinderarzt aus Marktoberdorf, ist kein Befürworter von gängigen Mückensprays. „Als Nebenwirkungen können allergische Hautreaktionen ausgelöst werden. Wir empfehlen den Kindern lieber, wie sie sich Insekten gegenüber zu verhalten haben, um nicht gestochen zu werden.“ „Die direkten Reaktionen auf einen Stich sind ein Schmerz, ein Juckreiz und eine Schwellung, die ungefähr zwei bis drei Tage anhält“, sagt Lutz.

Der Stich sollte gekühlt werden. Entweder mit einem feuchten Lappen oder Quark in Frischhaltefolie, empfiehlt der Kinderarzt. „Es hilft auch, wenn fest auf die Einstichstelle gedrückt wird. So gelangt das Insektengift nicht ins Gewebe“, sagt Lutz. In der Apotheke können kühlende Cremes oder Gele erworben werden. Sie lindern die Schwellung und stoppen den Juckreiz. „Wenn es ganz schlimm ist, dann empfehlen wir eine Kortisonsalbe“, sagt Magis. Ansonsten helfen homöopathische Öle.

Weitere Tipps lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 14.06.2018.

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