Pflege
Mehr Freiheit in Altenheimen in Marktoberdorf und Obergünzburg

Im Marktoberdorfer Clemens-Kessler-Haus und im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg werden im Gegensatz zu früheren Jahren keine Bewohner mehr fixiert. Beide Einrichtungen gehen seit mehreren Jahren den Werdenfelser Weg. Einem Dementen könne man nicht erklären, warum man ihn fixiert, sagt Lieselotte Hempel, die Leiterin des Clemens-Kessler-Hauses. 'Der bekommt Panik.'

Um Verletzungen beim Herausfallen aus dem Bett zu verhindern, gebe es verschiedene Möglichkeiten, sagt Luise Hartmann, die Pflegedienstleiterin des Senioren- und Pflegeheims Obergünzburg. Bei manchen Patienten, derzeit sieben, ordne der Arzt Bettseitenteile an. Für sehr unruhige Patienten, die zudem viel Platz benötigen würde das Pflegeheim sogenannte 'Pflegenester' herrichten.

Dazu werden zwei Matratzen nebeneinander auf den Boden gelegt. Alle anderen lägen in Niedrigbetten, die heruntergefahren werden und Verletzungen beim Herausfallen dadurch verhindern, sagt Hartmann. Auch das Clemens-Kessler-Haus setzt auf Niedrigbetten, sagt Hempel. Zudem lägen neben den Betten Sturzpräventionskissen, die die Folgen eines Sturzes vermindern.

Warum die Zahl der Fixierungen stark zurückgegangen ist, lesen Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf vom 10.03.2015.

Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019