Gericht
Alkoholkranker Ostallgäuer (47) bedroht Nachbarn (23) und muss 1.200 Euro Strafe zahlen

Eigentlich wollte ein 23-jähriger Ostallgäuer den alkoholkranken und psychisch belasteten Sohn eines Nachbarn im März mit einem Gespräch von seinen Problemen ablenken. Von einem Moment auf den anderen kippte dann offenbar die Stimmung. Der 47-jährige, ehemalige Bundeswehrsoldat, der nach Einsätzen in Afghanistan an einer posttraumatischen Belastungsstörung und Alkoholismus leidet, rastete aus.

Er drohte dem jungen Mann, er werde ihm „mit einem Löffel die Augäpfel ausstechen“ und anschließend „den Löffelstiel ins Hirn rammen“. Er erhielt dann zunächst einen Strafbefehl wegen Bedrohung, der auf 40 Tagessätze zu je 40 Euro (insgesamt also 1.600 Euro) lautete. Im Einspruchsverfahren vor dem Amtsgericht beteuerte der Angeklagte jetzt zwar seine Unschuld, beschränkte seinen Einspruch aber schließlich doch auf die Höhe des einzelnen Tagessatzes.

Dieser wurde im Urteil auf 30 Euro festgesetzt, sodass die Geldstrafe nunmehr 1.200 Euro beträgt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 11.10.2018.

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