Von August 2021 bis Oktober 2023
Hochwasserschutz im Günztal: Hochwasserrückhaltebecken in Engetried entsteht

Am 08.09.2021 wird bei einem "kleinen" Spatenstich offiziell der Baubeginn für das Hochwasserrückhaltebecken Engetried gefeiert.
  • Am 08.09.2021 wird bei einem "kleinen" Spatenstich offiziell der Baubeginn für das Hochwasserrückhaltebecken Engetried gefeiert.
  • Foto: Wasserwirtschaftsamt Kempten
  • hochgeladen von Svenja Moller

Das Wasserwirtschaftsamt Kempten beginnt den nächsten Meilenstein für den Hochwasserschutz im Günztal. Am 08.09.2021 wird bei einem "kleinen" Spatenstich offiziell der Baubeginn für das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Engetried gefeiert. Die Umsetzung der Maßnahme ist von August 2021 bis Oktober 2023 vorgesehen. Mit dem 9 m hohen Dammbauwerk sollen künftig bis zu 1,5 Mio. m3 Wasser bei Hochwasser der Östlichen Günz zurückgehalten und für die Unterlieger abgepuffert werden. Beeinträchtigungen durch die Baustelle für die Allgemeinheit werden durch eine parallel zur St2012 verlaufende, örtliche Umleitung minimiert. Eine Benutzung der Radwege wird während der gesamten Projektlaufzeit nahezu uneingeschränkt möglich sein.

Nach der erfolgreichen Umsetzung des HRB Eldern (Fertigstellung im Juli 2020, Dammhöhe 11 m, Rückhaltevolumen 1,6 Mio. m3) ist das HRB Engetried das zweite von insgesamt fünf Hochwasserrückhaltebecken, die den Hochwasserschutz für die Günztalgemeinden von Ottobeuren (Westliche Günz) bzw. Markt Rettenbach (Östliche Günz) im Süden bis Deisenhausen im Norden (vereinigte Günz) vor einem 100- jährlichen Hochwasserereignis sicherstellen sollen.

Integrales Hochwasserschutzkonzept gesamtes Günztal

Das Wasserwirtschaftsamt Kempten hat ein integrales Hochwasserschutzkonzept für das gesamte Günztal erarbeitet. Durch den Bau der fünf Hochwasserrückhaltebecken mit einem Gesamtvolumen von 8,15 Mio. m3 sollen die Hochwasserwellen weitgehend zurückgehalten werden. In einigen Ortsbereichen sind ergänzende Maßnahmen wie Ufermauern und Deiche notwendig. Die ökologische Aufwertung großer Bereiche des Bachlaufes ist ebenfalls Bestandteil des Projekts. Dabei wird insbesondere auf die lineare Durchgängigkeit der Fließgewässer sowie die strukturelle Vielfalt des Lebensraums Wasser geachtet.

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