Sabotage
Seit Monaten lösen Unbekannte Radmuttern an LKWs einer Isnyer Firma

Seit Oktober 2012 lösen Unbekannte an Lastwagen der AL-Logistik, einer Tochterfirma von Früchte Jork in Isny, die Radmuttern. Nun sind Geschäftsführer Dietmar Kalbrecht und die Polizei an die Öffentlichkeit gegangen. Kalbrecht spricht im Interview mit der Allgäuer Zeitung über die damit verbundene Gefährdung von Menschenleben.

Herr Kalbrecht, wie oft und wie stark wurde denn schon an den Rädern Ihrer LKW manipuliert?

Dietmar Kalbrecht: Bisher ist es sechs Mal vorgekommen. Die Schrauben waren dabei teils schon so locker, dass sie von Hand nachgedreht werden konnten, manche fehlten sogar ganz.

Unfälle gab es glücklicherweise bisher noch nicht, aber es klingt sehr gefährlich. Was könnte denn da passieren?

Kalbrecht: Wenn sich so ein Rad löst, ist das vollbeladene Fahrzeug unfahrbar. Unsere Lastwagen fahren auf der Autobahn mit 80 Stundenkilometern, auf den Bundestraßen mit 60 Stundenkilometern, und sie sind auch oft im Gebirge unterwegs. Das könnte eine Katastrophe geben, bei der nicht nur unsere Fahrer sondern wahrscheinlich viele weitere Menschen betroffen wären. Das muss jemand machen, der kein Hirn hat.

Das ganze Interview mit dem Unternehmer, warum genau er bewusste Sabotage fürchtet und wie sich die Fahrer schützen können, lesen Sie in Der Westallgäuer vom 23. Februar 2013 (Seite 42).

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