Prozess
Raubüberfälle in Österreich und dem Westallgäu: Postkartenräuber vor Gericht

In der Bank in Heimenkirch konnte ein Kunde den Postkartenräuber überwältigen.
  • In der Bank in Heimenkirch konnte ein Kunde den Postkartenräuber überwältigen.
  • Foto: David Specht
  • hochgeladen von Pia Jakob

Der Termin für den Prozess gegen den „Postkartenräuber“ steht fest: Am 18. Dezember steht der 55-Jährige in Feldkirch (Vorarlberg) vor Gericht. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Er hatte jahrelang die österreichische Justiz genarrt und wiederholt Banken überfallen. Die Staatsanwaltschaft legt ihm 14 Raubüberfälle zur Last. Drei davon haben sich im Westallgäu ereignet – und dort ging der Tiroler letztlich der Polizei auch ins Netz: Ein mutiger Kunde hatte ihn bei einem Überfall in Heimenkirch überwältigt und festgehalten.

Von erheblicher Bedeutung dürfte das Gutachten sein, das die Psychiaterin Adelheid Kastner erstellt hat und aus dem die Vorarlberger Nachrichten ausführlich zitieren. Kastner hält den Angeklagten demnach grundsätzlich für zurechnungsfähig. Auch wenn sie laut VN eine Persönlichkeitsakzentuierung feststellte, sei er kein Fall für die Psychiatrie. Die Behauptung des Mannes, stark kokainabhängig zu sein, relativiert Kastner.

Im Podcast hat uns der Kunde, der denn Mann überwältigt hat, seine Erlebnisse geschildert.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe des Westallgäuers vom 06.12.2018.

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