• 14. Juni 2018, 07:32 Uhr
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Entwicklungszusammenarbeit
Heimenkirch engagiert sich in der Bekaa-Ebene

Hinter den Hügeln bei Ghazzé in der Bekaa-Ebene liegt Syrien. Wegen der Nähe zu dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land landen besonders viele Menschen auf der Flucht in Ghazzé: 30.000 hat die 6.000-Einwohner-Gemeinde aufgenommen. Gut die Hälfte lebt in Flüchtlingslagern.
Hinter den Hügeln bei Ghazzé in der Bekaa-Ebene liegt Syrien. Wegen der Nähe zu dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land landen besonders viele Menschen auf der Flucht in Ghazzé: 30.000 hat die 6.000-Einwohner-Gemeinde aufgenommen. Gut die Hälfte lebt in Flüchtlingslagern. (Foto: Ingrid Grohe)

Die Marktgemeinde Heimenkirch wird sich im Rahmen des Programms „Kommunales Know-how für Nahost“ in der Bekaa-Ebene im Libanon engagieren. Das hat der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen beschlossen. In der Gemeinde Ghazzé unweit der syrischen Grenze geht es darum, einen Bürgerpark wiederzubeleben, der der libanesischen Bevölkerung wie auch den Bewohnern der Flüchtlingslager zur Erholung und zur Begegnung dient. Heimenkirch steigt hier in ein bereits laufendes, von der Vereinigung der Niederländischen Gemeinden finanziertes Projekt ein.

Ein Bürgerpark als Entwicklungsprojekt? Auch Georg Lindl, der als einer der Westallgäuer Gemeindevertreter im Libanon mehrere Kommunen kennegelernt hat, war zunächst skeptisch, als der Bürgermeister von Ghazzé seinen deutschen Gästen den Park als sein Anliegen vorstellte. Inzwischen ist Lindl von dem Projekt überzeugt. Er warb bei den Gemeinderatskollegen dafür mit den Worten: „Das ist absolut unterstützenswert.“

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe des Westallgäuers vom 14.06.2018.

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