Festival
Organisator erwartet 4000 Besucher zu Kleinen Kunst auf Kleinen Plätzen in Weiler-Simmerberg

Zum 15. Mal geht am 26. Juni die 'Kleine Kunst auf Kleinen Plätzen' in Weiler über die Bühne. Neun Bands werden bis in die Nacht hinein für Stimmung im Zentrum der Marktgemeinde sorgen. Der Westallgäuer hat mit Erwin Feurle über das 'Jubiläum' gesprochen. Er ist seit der ersten Auflage der Kleinen Kunst dabei.

Viele bezeichnen die Kleine Kunst als schönstes Festival im Westallgäu. Haben Sie beim ersten Mal daran gedacht, eine solche Erfolgsgeschichte zu schreiben?

Erwin Feurle: Nein, überhaupt nicht. Die Kleine Kunst war Ausfluss des Tourismuskonzeptes. Angedacht war es, die Plätze zu bespielen und damit Weiler zu beleben. Deshalb heißt der Arbeitskreis auch heute noch Kunstplätze. Da ging es um Konzerte, aber auch Theateraufführungen. Was in der Kneippe funktioniert, habe ich mir gedacht, müsste auch im Freien gehen. Anfangs waren auch noch Ira Wild und Gerd Zimmer dabei. Heute bin ich im AK ein Einzelkämpfer.

Der Eintritt ist immer frei. Haben Sie schon einmal überlegt, Geld zu verlangen?

Feurle: Überlegt schon, aber schnell verworfen. Zum einen war die Grundidee, ein 'Umsonst&Draußen' ins Leben zu rufen. Zum anderen wäre es praktisch unmöglich, den Eintritt zu kontrollieren. Das Gelände ist von vielen Seiten frei zugänglich.

Apropos Besucher: Wie viele Gäste kommen jedes Jahr?

Feurle: Das ist natürlich schwer zu schätzen, weil den Abend über viel Bewegung ist. Ich gehe aber von etwa 4000 Zuhörern aus. Der Einzugsbereich wird größer. Heute kommen die Leute aus einem Umkreis von 200 Kilometern, aus Feldkirch, Oberschwaben, München, obwohl wir kaum überregional Werbung machen. Die Veranstaltung hat sich herumgesprochen. Davon profitiert auch der Ort. Bei Kleine Kunst aufKkleinen Plätzen sind in Weiler keine Zimmer mehr zu haben. Das merke ich, wenn wir auswärtige Bands unterbringen wollen.

Sie haben mit fünf Bands angefangen, heuer sind es neun. Gibt es denn Überlegungen, das Festival auszudehnen?

Feurle: Nein. Das ginge nur über Satelitenkonzerte etwas abseits des Zentrums. Die geben aber keinen Sinn. Etwas anderes dagegen wäre denkbar: Wenn die Gemeinde eine eigene Bühne hätte, könnte man mal ein Comedy-Wochenende oder Comedy-open-air machen.

Das vollständige Interview mit Erwin Feurle lesen Sie in der Westallgäuer vom 23.6.2015.

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