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TSV Heimenkirch spielt beste Saison seit Bestehen des Vereins - Alles deutet in Richtung Bezirksliga

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Von 19 Ligaspielen erst eines verloren, als Tabellenführer mit einem komfortablen Vorsprung von sieben Punkten auf den Zweitplatzierten SV Maierhöfen-Grünenbach ausgestattet (plus vermutlich drei weitere am grünen Tisch), die meisten Treffer erzielt (62), die wenigsten kassiert (17) – der TSV Heimenkirch ist in der Kreisliga A III das Maß aller Dinge.

Sollte es den Kickern von Trainer Fredy Huckenbeck gelingen, den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt zu machen, wäre das der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Manfred Sendlinger sprach über den möglichen Aufstieg mit Abteilungsleiter Axel Wagner.

Darf man dem TSV Heimenkirch schon zur Meisterschaft gratulieren?

Axel Wagner: Dazu ist es definitiv noch zu früh, denn wir haben immerhin noch acht Spieltage vor uns. Solange rechnerisch der Titel noch nicht in trockenen Tüchern ist, gilt es, weiterhin voll konzentriert auf die Meisterschaft hinzuarbeiten.

Im Falle des Aufstiegs wäre es die höchste Liga, in der der TSV Heimenkirch bislang gespielt hat. Kann der Verein die Bezirksliga finanziell stemmen?

Wagner: Die Finanzen der Fußballabteilung sind gesund. Der vor fünf Jahren ins Amt gekommene Vorstand hat sich als mittelfristiges Ziel ganz klar den Aufstieg in die Bezirksliga gesetzt. Und zwar in einem Zeitraum von fünf bis sechs Jahren.

Finanziell sind wir für einen eventuellen Aufstieg auf jeden Fall gerüstet, denn dieser kommt ja nicht aus heiterem Himmel sondern ist aus harter, effektiver und zielgerichteter Arbeit entstanden – sowohl im Vorstandsbereich als auch im Sportbetrieb.

Und auf der sportlichen Seite?

Wagner: Ich bin überzeugt, dass auch die Mannschaft in der Lage ist, in der Bezirksliga zu bestehen. Unsere Spielergrundlage ist eine hervorragende Mischung aus jungen Talenten – größtenteils aus der eigenen Jugend – und einer punktuellen Verstärkung mit erfahrenen Spielern, die schon höherklassig gekickt haben wie etwa Nito Ferreiro, Dieter Limberger, Kevin Müller und Michael Schiegg. Alle haben bei uns voll eingeschlagen.

Ein Garant für diese bislang so erfolgreiche Saison ist sicherlich Trainer Fredy Huckenbeck. Sitzt er auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank?

Wagner: Das ist noch nicht hundertprozentig sicher und wird sich am Ostermontag entscheiden. Wir haben ihm signalisiert, dass wir sehr gerne mit ihm weiterarbeiten würden, und er hat sich diesen Zeitpunkt für eine endgültige Zu- oder Absage gesetzt. Fredy hat aber unmissverständlich deutlich gemacht, dass seine Entscheidung nicht von einem bestimmten Spielergebnis oder einer Platzierung abhängt.

Wie schaut die Zukunft von Nito Ferreiro beim TSV Heimenkirch aus? Der 42-Jährige hat für den TSV bislang 17 Treffer erzielt.

Wagner: Bei ihm merkt man, dass er sich hier so richtig wohl fühlt – und das schlägt eben auch sportlich voll durch. Wir hätten ihn gerne auch weiterhin im Team, aber er will sich mit seiner Entscheidung noch Zeit lassen. Nito hat klipp und klar gesagt, dass sein wichtigstes Ziel derzeit der Aufstieg ist. Wenn der perfekt ist, dann will er weiter sehen.

Falls der Aufstieg klappt – setzt der TSV dann weiterhin auf die eigene Jugend und holt eigene A-Junioren ins Team der Aktiven?

Wagner: Der demographische Wandel trifft auch uns.

ImJugendbereich sind wir auf die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen angewiesen – so etwa bei den A- und B-Junioren, die in Kooperation mit dem TSV Wohmbrechts in der Bezirksliga spielen. Einen Engpass gibt es derzeit in der C-Jugend. Diese kickt zusammen mit dem TSV Opfenbach.

Zu den Aktiven stoßen heuer mit Dennis Griebel, Lukas Selig und Marius Kirchmann drei klasse Leute, die zielgerichtet auf Bezirksliganiveau gebracht werden müssen. Wir wissen jedenfalls woran wir arbeiten müssen und kennen unsere Herausforderungen ganz genau.

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