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Trainer Werner Tangl (42) verlässt den FV Rot-Weiß Weiler am Saisonende

Exakt die Hälfte seiner Spiele hat er gewonnen, heute winkt der 50. Sieg als Trainer des FV Rot-Weiß Weiler. 'Das wäre natürlich schön', sagt Werner Tangl. Doch der 42-Jährige wandte sich vergangene Woche in einer anderen Sache an seine Spieler: Er kündigte an, den Landesligisten am Saisonende zu verlassen. 'Man soll gehen, wenn es am schönsten ist', findet der frühere Kapitän der Rot-Weißen. Vor dem heutigen Heimspiel gegen Aufsteiger TSG Achstetten (Samstag, 17 Uhr) liegt seine Elf auf Platz 5, mit komfortablen neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge – und der Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga in Sichtweite.

Zwar sind Spitzenreiter Ehingen (47 Punkte) und der Tabellenzweite Ravensburg II (44) scheinbar enteilt, doch weil Ravensburg bereits mit seiner 1. Mannschaft in der Verbandsliga spielt, dürfte die 2. Mannschaft weder direkt aufsteigen noch Relegation spielen. Das bestätigt Staffelleiter Alfred Hornikel.

Dieses Recht würde derzeit an den Tabellendritten Biberach (40) weitergehen, hinter dem sich der TSV Berg in Lauerstellung befindet – mit 38 Zählern punktgleich mit Weiler.

Am Saisonende möchte Tangl, der seit Januar 2009 im Raiffeisenbank-Stadion an der Seitenlinie steht, eine Fußballpause einlegen und wieder mehr Zeit seiner Frau und seiner Tochter widmen, zumal auch die beruflichen Anforderungen an den Molkereimeister, der in Wangen wohnt und in Heimenkirch arbeitet, nicht gerade geringer werden.

'Das ist jetzt meine vierte Saison. Für einen Landesligatrainer ist das eine lange Zeit', sagt er. Wer ihn ab Sommer als Trainer beerben wird, steht derzeit noch nicht fest.

In den verbleibenden acht Wochen möchte er mit seiner Elf aber nochmals richtig Vollgas geben und 'vielleicht für eine positive Überraschung' sorgen'. Mit einem Sieg heute gegen den Tabellendreizehnten soll die 40-Punkte-Marke geknackt und der Abstand nach hinten weiter ausgebaut werden. 'Und dann schauen wir mal, was nach vorne geht.'

Bei gutem Wetter findet das Spiel, das mit Rücksicht auf den langen Anfahrtsweg der Gäste und auf deren Wunsch hin auf 17 Uhr verlegt wurde, im Raiffeisenbank-Stadion statt. 'Da muss jeder heiß sein', fordert Tangl, der auf den Langzeitverletzten Manuel Hartmann und Ersatzkeeper Adrian Beck verzichten muss.

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