Schach
Jugend des SC Weiler wird Schachmeister

Die Jugendmannschaft des SC Weiler wurde erstmals oberschwäbischer Meister. Zudem holten die Spieler zwischen neun und 17 Jahren in Jedesheim (bei Illertissen) beim einzigen bedeutenden internationalen Jugend-Schnellschachturnier in der Region drei erste Plätze und einen dritten Platz.

Der SC Weiler spielte im Bezirksfinale als Meister von Oberschwaben-Süd gegen den Topfavoriten, den Meister Oberschwaben-Nord, SV Jedesheim, um den Titel.

Nach zwei souveränen Siegen durch Sebastian Troll und Manuel Zebandt sowie zwei unglücklichen Niederlagen von Tobias Müller und Isabella Wunder sah es gut aus für die Weilerer. Fabian Wunder einigte sich in ausgeglichener Stellung auf Remis, wonach nur noch die Partie am Spitzenbrett lief.

Hier hatte Niklas Wunder eine vorteilhafte Position erspielt, war allerdings nach Rücksprache mit dem Schiedsrichter der Ansicht, dass ein 3:3 dank besserer Feinwertung (Sieg am höheren Brett) zum Titelgewinn reiche.

Um kein unnötiges Risiko einzugehen, gab auch er seinem Gegner die Hand zum Remis. Was keiner wusste: Diese Feinwertung gilt nur bei Pokalspielen. So sollte das Los beim Endstand von 3:3 entscheiden.

Das geschah nach dem Turnier in Jedesheim. In der Altersklasse U10 gewann dort Manuel Zebandt sechs von sieben Partien, womit er am Ende ganz oben stand. Bei der U12 erkämpfte sich Jakob Fessler den dritten Rang.

In derselben Gruppe wurde Isabella Wunder mit drei Siegen und einem Remis zweitbestes Mädchen, wobei sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Ebenfalls mit 3,5 Punkten landete Jonas Halder im vorderen Mittelfeld. Fabian Wunder gewann dank besserer Feinwertung die U16.

In der 'Königsklasse' U18, die zusammen mit der U25 spielte, war Niklas Wunder unbezwingbar. Der an Nummer 1 Gesetzte gab sich keine Blöße und errang mit fünf Siegen und zwei Remisen den vordersten Rang. Zudem wurde Johannes Schmidts Vierter im 'Beginnerturnier' für Spieler mit wenig Turniererfahrung.

Mit dieser überragenden Leistung gewann Weiler mit großem Vorsprung die Teamwertung.

Nach dem Turnier einigte man sich schließlich, dass der Titel Oberschwäbischer Mannschaftsmeister, um den es im anfangs erwähnten Match ging, fair geteilt wird. Um den Aufstieg in die Verbandsjugendliga spielen allerdings die Jedesheimer, da die Münze für sie entschied. Schach ist offenbar hin und wieder doch ein Glücksspiel

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