Fußball
Antonio Paturzo trifft zweimal bei 3:2 des FV Rot-Weiß Weiler gegen Reinstetten

Die Ereignisse hatten sich überschlagen. Vier Tore innerhalb von sechs Minuten, nach 0:1 und 1:2 stand es plötzlich 3:2.

Und als wolle er diese turbulenten Szenen aus dem Stadion schreien, trieb Trainer Werner Tangl seine Elf mit heiserer Stimme an: << Jetzt haben wir sie. Das geben wir nicht mehr her. >> Soeben hatte der emsige Kilometerfresser Antonio Paturzo die Hausherren erstmals in Führung geschossen - und sie sollten den Vorsprung bis zum Schlusspfiff tatsächlich nicht mehr abgeben. Mit 3:2 (0:1) besiegte der FV Rot-Weiß Weiler den SV Reinstetten und stürzte diesen von der Tabellenspitze der Landesliga.

Die Gäste versuchten mit schnellen Kontern über den stets brandgefährlichen Mittelstürmer Michael Wiest, die Hintermannschaft der Rot-Weißen zu knacken. Und Weiler tat ihnen einen Gefallen - nämlich in der ersten Halbzeit viel zu wenig. << Kein Tempowechsel, keine Leidenschaft - wir waren gar nicht auf dem Platz >>, bemängelte Tangl.

Nach den englischen Wochen mit Liga und WFV-Pokal sei seine Elf wohl etwas << überspielt >>, erkannte der Trainer. Und so war es nicht überraschend, dass Reinstetten durch Wiest das 0:1 erzielte (41.). Neben einigen zaghaften Angriffen hatte Richard Koch zuvor die beste Chance für Weiler, brachte nach einer Ecke aber zweimal aus kürzester Distanz den Ball nicht über die Linie (23.).

In der Halbzeit reagierte Tangl und brachte mit Alexander Epp und Matthias Stadelmann zwei frische Kräfte. Es sollte entscheidend sein. << Matze war überragend. Mit seinen Aktionen hat er das Spiel gedreht >>, lobte Tangl den 19-jährigen Rechtsaußen. Nachdem Paturzo einen Querpass von Florian Knapp zum 1:1 verwandelt (57.) und Reinstetten postwendend durch Wiest mit dem 1:2 gekontert hatte (59.), war der dribbelstarke Stadelmann nur per Foul im Strafraum zu stoppen.

Elfmeter, Rene Cientanni, 2:2 nach 62 Minuten - und nur kurz nach dem Anspiel eroberte Robert Baur den Ball, schickte Paturzo in die Gasse und dieser markierte seinen zweiten Treffer (63.). Das Spiel war gedreht. Alexander Epp vergab noch eine gute Einschussmöglichkeit zum 4:2 (68.), doch in der Folge war die Partie zerfahren mit kaum noch guten Spielzügen auf beiden Seiten, sodass der zweite Heimsieg nicht mehr gefährdet war.

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