Polizei
Hängebauchschweine in Leutkirch nicht erschlagen, sondern verhungert

Erhebliche Besorgnis in der Bevölkerung entstand, nachdem am 05.02. der Tod zweier Hängebauch-Wildschweine in einer Pferdestallung in Rotis bekannt wurde. Sie sollen nach Aussage der Zuchtbetreiber von einem unbekannten Täter mit stumpfer Gewalt erschlagen worden sein.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei konnten diese Behauptungen inzwischen nicht bestätigen. Laut einem Gutachten einer tierärztlichen Untersuchungsanstalt waren die Schweine hochgradig mit Keimen und Milben infiziert und verendeten schließlich an Unter- und Fehlernährung. Es ergaben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass eine fremde Person die als "Wachschweine" eingesetzten .

Entsprechende Schädelverletzungen konnten bei der tierärztlichen Untersuchung nicht festgestellt werden. Gegen die ursprünglichen Anzeigenerstatter wird nun der Verdacht gegen das Tierschutzgesetz und der Vorwurf des Vortäuschens einer Straftat überprüft. Hinsichtlich des Vorbringens der Zuchtbetreiber, dass Unbekannte den Stacheldrahtzaun der Pferdekoppel durchschnitten und Teile des Stacheldrahtes in die Koppel eingebracht haben sollen, wir weiterhin in alle Richtungen ermittelt.

Seit Oktober letzten Jahres wurden seitens der Zuchtbetreiber verdächtige Feststellungen auf dem Gelände des Zuchtbetriebes getroffen. Die Ermittlungen im Zusammenhang mit einer möglicherweise beabsichtigten Pferdeschändung werden weitergeführt; erbrachten bislang aber kein greifbares Ergebnis.

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