Auszeichnung
Westallgäuer im Sudetenland geehrt

Als dritter Deutscher hat der Westallgäuer Rudi Janisch die Bürgermedaille von Lanskroun (Landskron im Sudetenland) erhalten. Damit ehrt die tschechische Stadt die «herausragenden Verdienste» des Heimenkircher Altbürgermeisters für die Versöhnung der ehedem verfeindeten Staaten, wie es der Bürgermeister von Lanskroun, Martin Kostial, formulierte.

Rudi Janisch ist in der 10000-Einwohnerstadt geboren, musste sie aber im Alter von zehn Monaten verlassen. Seit Jahrzehnten setzt er sich für die Völkerverständigung mit den Tschechen ein, unter anderem als Vizepräsident des Schönhengster Heimatbundes. «Wir wollen als gute Nachbarn leben», sagt der 65-Jährige.

Regelmäßig fährt er, auch mit Gruppen, in seine 750 Kilometer entfernte Geburtsstadt, um seine landsmannschaftliche Verbundenheit zu pflegen. «Wir auf kommunaler Ebene verstehen uns ganz gut. Nur auf der höheren Ebene gibt es Probleme», beschreibt er die politische Lage.

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