Freizeit
Westallgäuer Gästeämter geben Tipps für Unternehmungen

Familien, die gemeinsames Rodeln planten, Ehepaare, die die Westallgäuer Loipen ausprobieren wollten und Skifahrer, die sich auf eine tolle Zeit auf den Pisten freuten.

Ihnen allen machte das Wetter in den vergangenen Tagen einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem reisten laut Westallgäuer Gästeämter nur wenige Urlauber frühzeitig ab. Stattdessen erkundigten sie sich nach Schlechtwetter-Alternativen vor Ort.

Den fünf Familien, die in Weiler ihren Urlaub verbrachten, hat das Gästeamt die Hallenbäder, wie zum Beispiel das Aquaria in Oberstaufen oder das Wonnemar in Sonthofen vorgeschlagen. Auch das Hutmuseum in Lindenberg oder das Heimatmuseum in Weiler boten eine Möglichkeit, dem schlechten Wetter zu entfliehen.

'Wer trotzdem unbedingt zum Skifahren wollte, dem haben wir das Kleinwalsertal empfohlen', sagt Isabel Schneider vom Gästeamt in Weiler. Früher abgereist ist laut Schneider niemand. 'Viele waren zwar enttäuscht, aber alle haben das Beste daraus gemacht.'

Auch das Scheidegger Gästeamt bot seinen Urlaubern Alternativen an. Beispielsweise gab es einen Spätzlekurs, bei dem die Teilnehmer die Zubereitung des typischen Allgäuer Gerichts lernten. 'Die komplett ausgebuchten Schneeschuhwanderungen wurden trotz des schlechten Wetters gemacht', sagt Gästeamtsleiter Oliver Bernhart. Auch in Scheidegg sind laut Bernhart keine Gäste frühzeitig abgereist.

Gäste kommen im Sommer wieder

'Familien mit Kindern, die ursprünglich hier Skifahren und Rodeln wollten, sind beispielsweise zum Baden in das Limare nach Lindau oder in das Museum Inatura nach Dornbirn gegangen', sagt Robert Weigend von der Tourist-Information in Lindenberg. Ehepaaren hat er die Kunstgalerie in Isny empfohlen. Auch in Lindenberg reisten die Urlauber trotz des schlechten Wetters nicht früher ab.

'Eine Familie sagte mir, dass das einfach Pech wäre, und sie trotzdem im Sommer wieder kommen würden', sagt Weigend.

Mit dem schlechten Wetter abgefunden haben sich auch die Gäste in Maierhöfen. Oft haben sich die Urlauber selber schon ein Alternativprogramm überlegt. 'Einige sind nach Lindau gefahren und haben die Stadt angeschaut oder waren baden bei uns im Ferienclub', sagt die Gästeamtsleiterin Christina Rist.

Nach Kempten oder Wangen schickte das Gästeamt Oberreute die Rat suchenden Urlauber zum Einkaufen oder um sich die Stadt anzuschauen. 'Die beliebteste Alternative war, besonders bei Familien, das Baden', erklärt Marina Löffler vom Gästeamt. Etwa fünf Paare reisten trotzdem einige Tage früher ab.

'Ein Ehepaar kam extra zum Langlaufen, leider können wir unsere Loipen zur Zeit aber nicht spuren, deshalb sind sie wieder früher abgereist', sagt Löffler.

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