Kirche
Westallgäuer Dekan bedauert nachlassendes Interesse am Beichten

Im Beichtstuhl knien oder sitzen und sich die Last von der Seele reden – ist das noch zeitgemäß? Zum Beginn der Buß- und Fastenzeit hat sich die Redaktion des Westallgäuers darüber mit Dekan Franz Xaver Schmid aus Heimenkirch (Westallgäu) unterhalten. Für den 67-jährigen Geistlichen ist Beichten mehr, als nur um Vergebung der Sünden zu bitten.

Herr Dekan, haben Sie den Eindruck, dass viele Gläubige den Weg in den Beichtstuhl nicht mehr finden?

Dekan Schmid: Ja. Es gibt zwar nach wie vor Beichtzentren wie Klöster oder bei uns zum Beispiel Wigratzbad, die von Gläubigen aus einem weiten Umfeld gut besucht werden, aber in den Pfarrkirchen in den Städten und auch auf dem Dorf ist die Zahl deutlich und stark zurückgegangen. Das gilt auch für die Buß- und Fastenzeit. Hier kommen zwar mehr Gläubige zum Beichten als das Jahr über, aber heutzutage deutlich weniger als früher.

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Dekan Schmid: An Karfreitag waren früher oft zwei oder drei Beichtväter drei bis vier Stunden lang beschäftigt. Heute schaffe ich das in einer Stunde allein.

Finden Sie das schade?

Dekan Schmid: Ja, sehr schade.

Das ausführliche Interview mit Dekan Schmid lesen Sie im Westallgäuer vom 21.02.2015.

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Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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