Projekt
Waldkindergarten startet im Mai als Großtagespflege

Der seit längerer Zeit im Westallgäu geplante Waldkindergarten wird ab Mai seinen Betrieb vorerst als Großtagespflege aufnehmen. Wie berichtet, hatten sich sechs Familien zu einer Gründerinitiative zusammen geschlossen. Sie wollen den ersten Waldkindergarten im Westallgäu realisieren.

Ein dauerhaftes Grundstück ist noch nicht gefunden, die Elterngruppe steht jedoch in Kontakt mit Grundstückbesitzern in Riedhirsch. Zusammen mit dem Bund Naturschutz suchen die Organisatoren dort nach einem geeigneten Grund. Als Rückzugsort haben die Eltern bereits einen Bauwagen erstanden. Ungeklärt ist bisher auch die Frage der Trägerschaft. Die Gruppe befindet sich momentan in Verhandlungen mit dem Landesverband der Waldkindergarten Bayern.

Mit acht Kindern wird die Tagespflege ab Mai an drei Vormittagen die Woche starten. Die beiden Mitinitiatorinnen Daniela Flatz und Marion Stadler werden sich einstweilen als Tagesmütter um die Betreuung der Kinder kümmern. «Dadurch, dass der Waldkindergarten anfänglich als Großtagespflege läuft, können wir erst einmal mit höchstens zehn Kindern beginnen», erklärt Daniela Flatz. Spätestens ab September soll sich das jedoch ändern. «Bis dahin werden wir die Trägerschaft des Kindergartens endgültig geklärt haben, sodass wir offiziell als Waldkindergarten auftreten können», versichert Flatz. Für September hat die Gruppe bereits neun Neuanmeldungen und würde sich über weiteren Zuwachs freuen.

Sollte in Riedhirsch bis Mai noch kein zweckmäßiges Terrain gefunden worden sein, wird die Großtagespflege der Waldkinder nach Röthenbach-Oberhäusern ausweichen. Dort stellen Eltern ein Privatgrunstück in Vogelsang als Übergangslösung zur Verfügung. Das Areal ist bewaldet, und ein Bach liegt nicht weit entfernt.

Als Ausweichquartier bei schlechtem Wetter dient der alte Bauwagen. Dieser wird in nächster Zeit renoviert. «Spenden würden uns da enorm weiterhelfen», sagt Daniela Flatz. Daher möchten die Initiatoren einen Förderverein gründen. Mit Sponsorengeldern könnten Materialien und ein Ofen finanziert werden.

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