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Verleihung des Scheidegger Friedenspreis

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Professor Dr. Richard Schröder hat am Tag der deutschen Einheit den Scheidegger Friedenspreis erhalten. Die Auszeichnung wurde zum neunten Mal vergeben und würdigt die Verdienste um die deutsche Einheit. Schröder war zwischen März und Oktober 1990 Fraktionsvorsitzender der SPD in der frei gewählten Volkskammer der DDR.

In seiner Dankesrede ging der heute 74-Jährige aber weniger auf das Geschehen rund um den Mauerfall und die Wiedervereinigung ein, sondern lieferte eine Bestandsaufnahme zum Stand der deutschen Einheit ab.

Für den Stifter des Scheidegger Friedenspreises, Manfred Przybylski, hätte es ohne das Wirken von Schröder keinen Beitritt der DDR zur Bundesrepublik gegeben.

Denn: 'Sie sorgten mit den SPD-Stimmen dafür, dass es eine Zwei-Drittel-Mehrheit in der Volkskammer für den Beitritt gab.' Przybylski lobte außerdem, dass Schröder sich nie in den Vordergrund gedrängt habe, zugleich aber 'einer der wichtigsten Akteure der deutschen Einheit' gewesen sei.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe des Westallgäuers vom 05.10.2017.

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