Ortskernentwicklung
Verlegung der Bundesstraße in Heimenkirch kostet 1,16 Millionen Euro

Für Heimenkirchs Bürgermeister Markus Reichart ist es ein «Jahrhundertprojekt» - und im April 2012 könnte der Spatenstich dazu erfolgen: Die Verlegung der Bundesstraße 32 von der Lindauer Straße in die Bahnhofstraße ist seit längerem beschlossene Sache.

In der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates hat Reichart jetzt erstmals die vom Ingenieurbüro Zimmermann & Meixner ermittelten Kosten genannt: Sie liegen bei rund 1,16 Millionen Euro. Reichart geht davon aus, dass zwischen 150000 und 200000 Euro an Zuschüssen an die Gemeinde fließen.

Abrissarbeiten nicht enthalten

Größter Einzelposten sind mit rund 392000 Euro der Oberbau der Straßen und Plätze. Aber auch die Bodenbewegungen mit 200000 Euro und die Planungskosten mit 113000 Euro tragen wesentlich zur Gesamtsumme bei. In den jetzt von Reichart genannten Kosten sind jene für den Abriss der noch in der Bahnhofstraße stehenden Gebäude nicht enthalten. Deren Bauschutt muss komplett abgefahren werden. Eine Verwendung beim Straßenbau ist nicht möglich. Der Abriss soll voraussichtlich im Oktober erfolgen.

Um den Jahreswechsel könnte, so der von Reichart genannte Zeitplan, die Ausschreibung erfolgen. Erst dann stehe endgültig fest, wie viel das Vorhaben kostet. Denn zwischen errechneten Kosten und Ausschreibungsergebnis könne je nach Konjunktur und Jahreszeit eine Differenz bestehen, so Reichart.

<< Sinnvoll wäre dann ein Baubeginn nach Ende des Winters, also idealerweise im April 2012 >>, so der Rathauschef. Zu rechnen sei mit einer Bauzeit von etwa sechs Monaten, so dass mit der Fertigstellung der B32-Verlegung im Oktober oder November des kommenden Jahres zu rechnen sei.

Die jetzt genannten Kosten hinterfragte Paul Müller: << War 2009 nicht von rund 700000 Euro die Rede? >> Darauf Reichart: << Damals wurden nur die Kosten für die Straße berechnet. Jetzt sind auch die Planungskosten, die Anbindung an die Bahnsteige und die Mehrwertsteuer enthalten. >> Wie bei den zuletzt realisierten Vorhaben soll es wieder ein umfassendes Controlling geben: Auf Nachfrage von Georg Lindl bestätigte Reichart, dass die Gemeinderäte je nach Baufortschritt über Kostenüber- oder -unterschreitungen informiert werden.

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