Betrugsanzeige
Verdächtiger Weitnauer Firmenchef setzt sich ins Ausland ab

Eine Strafanzeige wegen Betrugs ging Ende vergangener Woche bei der Kemptener Kriminalpolizei ein. Seitdem ermittelt diese, teilt Kripochef Albert Müller mit, gegen den Inhaber eines Weitnauer Unternehmens.

Dieses soll mehrere Projekte in verschiedenen Städten angestoßen und andere Firmen unter anderem mit der Planung beauftragt haben. Die Geschäfte seien letztendlich aber nie zustande gekommen.

Der Firmenchef hat sich laut Müller ins Ausland abgesetzt. Ursprünglich wollte das Weitnauer Unternehmen in Leutkirch eine überwachte Parkanlage für Lkw bauen und hatte das entsprechend auf dem Industriegrundstück ausgeflaggt.

Eine Musteranlage für Europa sollte entstehen. Allerdings: Wie der Leutkircher Stadtbaumeister Claudio Uptmoor gegenüber Medienvertretern erklärte, sei ein Kaufvertrag für das Grundstück nicht zustande gekommen. Denn dem Unternehmen habe schlicht das nötige Kapital gefehlt.

Architekt erstattete Anzeige

Ein mit der Projektplanung betrauter Architekt aus Isny, dessen Schaden sich nach eigenen Angaben auf eine 'stolze Summe' beläuft, erstattete schließlich Ende vergangener Woche Strafanzeige, wie Albert Müller von der Kripo bestätigt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gebe es diverse Geschädigte, vor allem in Baden-Württemberg.

Nun gehe es darum, alle zu ermitteln und sämtliche Unterlagen zu sichten, um eine Schadenshöhe zu ermitteln. Diese Arbeiten, betont Müller, könnten sich noch mehrere Wochen hinziehen.

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