Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Restaurantführer
Unter den besten Restaurants in Bayern

Der November ist für viele Gastronomen ein besonderer Monat. Denn da erscheinen die beiden wichtigsten Restaurantführer «Guide Michelin» und «Gault Millau». Ihr Urteil lässt keinen ambitionierten Koch kalt - auch nicht in Lindau, wo das «Villino» nach wie vor das einzige Sterne-Haus ist.

Bei der Einstufung der Restaurants bedienen sich «Gault Millau» und «Guide Michelin» verschiedener Systeme: «Gault Millau» setzt auf das französische Schulnotensystem, wobei 20 Punkte der beste Wert ist. Außerdem geben ein bis vier Kochmützen als Einstufung eine Orientierung. Der «Michelin» indes vergibt die berühmten Sterne - maximal drei. Darüber hinaus hat «Michelin» den «Bib Gourmand» etabliert. Dieses Symbol findet unabhängig von den Sternen immer dann Verwendung, wenn die Tester eine gute Küche mit besonders gutem Preis-Leistungsverhältnis loben. Eine sorgfältig zubereitete Mahlzeit darf dann nicht teurer sein als 35 Euro.

«Silber» für Schachener Hof

Und wer hat es heuer in Lindau in den Olymp der Gourmets geschafft? An der Spitze steht einmal mehr das «Villino» in Hoyren, wo Reiner Fischer in seiner Küche feinste Zutaten zu asiatisch-mediterranen Köstlichkeiten veredelt. Dafür gibt es vom «Michelin» einen Stern, der als besondere Empfehlung kurz und knapp den gebratenen Lammrücken mit Kräuter-Senf-Kruste lobt. Sprachlich deutlich ausschweifender lässt sich der «Gault Millau» über das «Villino» aus: «Reiner Fischer fand mittlerweile bei seinem europäisch inspirierten Gerichten durchgängig zu einer geschmacklichen Klarheit und handwerklichen Präzision.» Resultat: 17 Punkte und drei Mützen im «Gault Millau».

Über die Silbermedaille unter den besten Restaurants im Landkreis darf sich wieder Thomas Kraus vom «Schachener Hof» freuen. Hier lobt der «Gault Millau» den Umgang mit den Zutaten, der so zärtlich sei wie der eines Liebhabers mit seiner Angebeteten. Von «Verwöhn- und Schnabulierküche» ist da die Rede. Das Loblied endet mit 16 Punkten. Damit ist der Schachener Hof unter den besten 30 Restaurants in Bayern. Im «Michelin» findet das Haus mit einem «Bib Gourmand» anerkennende Erwähnung.

Mit dem traditionsreichen «Hoyerberg-Schlössle» schließt sich der Kreis der Spitzengastronomie in der Stadt Lindau.

Küchenchef Peter Eckmaier, ein Lindenberger, kann die 15 Punkte im «Gault Millau» halten und darf sich das Lob der Tester auf der Zunge zergehen lassen: «Was wäre eine Reise an den bayerischen Bodensee ohne die Wallfahrt auf den Hoyerberg?» Allerhand Speisen wird beim Verzehr «ungetrübte Freude» bestätigt. Im «Michelin» ist das Schlössle zwar verzeichnet, findet aber in der Küchenbeurteilung keine Erwähnung.

Lob für den Goldenen Adler

Unterwegs waren die Tester auch im Westallgäu. Der Goldene Adler in Lindenberg findet bei beiden Führern Beachtung. 13 Punkte gibt der Gault Millau für die Küche von Wolfgang Bauer und spricht von einer «seht guten Küche, die mehr als das Alltägliche bietet».

Der Guide Michelin verleiht ihm einen «Bib Gourmand».

Ebenfalls 13 Punkte gibts im Gault Millau für das Landhotel «Zur Grenze» in Maierhöfen, das von Hannelore und Georg Rainer betrieben wird. (nyf,pem)

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