Bürgerversammlung
«Unschöner» Hang bei Oberreute stört Idylle

Gleich mehrfach äußerten Bürger von Oberreute bei der Bürgerversammlung Lob und Kritik und wandten sich mit Fragen an Bürgermeister Gerhard Olexiuk. Bereits im Vorfeld hatte das Ingeborg Christner getan.

Sie kritisierte einen unschönen Hang, der an der neuen Gemeindeverbindungsstraße nach Langenried zwischen Ihlingshof und Beule die Idylle der Allgäuer Landschaft störe. Hier könne die Gemeinde nichts tun, so Olexiuk. Vielmehr sei Privatinitiative gefragt, denn bei der Böschung am Rand der Straße handele es sich um Privatgrund.

Dietmar Stoll hatte auf den Plänen der neuen Turnhalle keine Parkplätze entdeckt. So fragte er, wo denn künftig bei Veranstaltungen geparkt werden könne. Ausschließlich Sportveranstaltungen werde es geben, stellte der Rathauschef zunächst fest: «Die Leute gehen zum Sport. Da können sie auch ein paar Meter laufen», ergänzte er. Geparkt werden könne auf dem Schulhof, am Friedhof und entlang der Hauptstraße. Mit Ausnahme von zwei Behinderten-Parkplätzen beim Kindergarten seien keine neuen Parkplätze vorgesehen.

Nach den Preisen für ein Grundstück im Neubaugebiet «Kremler III» erkundigte sich Heidi Hahne. Sie stehen allerdings noch nicht fest, da erst die Erschließung erfolgen müsse. Olexiuk versprach aber, dass die Gemeinde nichts verdienen wolle.

Der Frage ließ Heidi Hahne Lob für die Gemeinde folgen: Neben der schönen Landschaft sei auch die familienfreundliche Politik von Oberreute für sie ausschlaggebend, hier weiter wohnen zu wollen - trotz Arbeitsplatz in Leutkirch.

Auf diese Politik hatte Olexiuk verwiesen, nachdem Max Hutter sich nach möglichen Steuersenkungen erkundigt hatte. Er tat dies mit Hinweis auf die gute Finanzlage der Gemeinde. Das Thema werde jedes Jahr bei den Haushaltsberatungen diskutiert, so Bürgermeister Olexiuk. Jedoch: «Wenn wir die Grundsteuer wie 2008 senken, merkt das der eine oder andere gar nicht, weil es nur wenige Euro pro Haushalt sind». Der Gemeinderat habe sich daher entschieden, die Kosten für Familien mit Kindern gering zu halten. So seien die Kindergarten-Gebühren im Landkreis die niedrigsten und ab Herbst wolle die Gemeinde eine kostengünstige Mittagsbetreuung anbieten.

«So entlasten wir Familien mit Kindern um 120000 Euro jährlich», rechnete Olexiuk vor.

Maria Bucher wies darauf hin, dass kleine Steine von den Friedhofswegen in die Kirche getragen werden. Hier will die Gemeinde nachbessern, kündigte Olexiuk an. Ein Angebot für die Arbeiten liege bereits vor.

Heribert Hahne kritisierte die vielen Mottfeuer im Gemeindegebiet. Schon mehrfach sei starker Rauch zu ihm nach Hinterschweinhöf gezogen. Er bat darum, die Bürger zu sensibilisieren. Das will Olexiuk mit einem Hinweis im Gemeindeblatt auch tun und sich auch nach den genauen rechtlichen Bedingungen erkundigen, unter denen Mottfeuer überhaupt erlaubt sind. «Grundsätzlich verbieten lassen sie sich jedoch nicht», wusste Olexiuk.

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