Oktoberfest
«The Vocs» werden Westallgäuer Oktoberfest in Weiler eröffnen

Im Juni haben sich «The Vocs» gegründet. Kaum vier Monate später stehen die fünf Musiker im Alter von 17 bis 21 Jahren vor ihrem größten Auftritt: Am Freitag, 30. September werden sie vor gut 2000 Zuhörern den Rockabend beim Westallgäuer Oktoberfest in Weiler eröffnen. «Wir freuen uns drauf, die Bühne zu rocken», so die Musiker.

Zum 10. Westallgäuer Oktoberfest hatten sich die Veranstalter (FV Weiler und sein Förderverein) etwas Neues einfallen lassen. Heimische Bands sollten sich für einen Auftritt bei der Rock- und Popnacht bewerben. Acht sind eingegangen. << Alle hatten hohe Qualität. Das zeigt das Niveau, das viele Gruppen in der Region haben >>, sagt Udo Heinrich, Vorsitzender des FV Weiler und selber Profi-Musiker. Drei Bands kamen in die engere Auswahl. Letztlich, schildert Joachim Zwerger, Vorsitzender des Fördervereins, habe die Musikrichtung den Ausschlag gegeben. Denn << die Band muss zum Rockabend passen >>.

Das ist bei der Indie-Rockband << The Vocs >> der Fall. Seit zwei Monaten sind Sängerin Lisa Neher, die Gitarristen Alexander Fink und Frederik Jehle, Schlagzeuger Hans-Peter Müller und Bassist Julius Täger häufiger in der Region zu hören. Unter anderem beim Sommer-Open-Air in Deuchelried oder der K4-Nacht in Leutkirch.

Mit selbst komponierter Musik und dem einen oder anderen gecoverten Stück wollen sie die Leute zum Tanzen bringen. Ihr Vorbild: The Subways. Von der britischen Band haben die fünf Westallgäuer auch das Motto: << Wir brauchen kein Geld um zu feiern >>.

Heuer wird ein Tag mehr gefeiert

Das Oktoberfest ist ihre bisher größte Bühne. Das Fest wird heuer noch einmal ein Stück wachsen. Weil Montag, 3. Oktober ein Feiertag ist, gibt es am Sonntag einen vierten Abend mit vollem Festprogramm (mit den << Fetzentalern >> aus der Flachau).

<< Durch den zusätzlichen Tag kann sich der Besucherandrang etwas entzerren >>, hofft Udo Heinrich. Im vergangenen Jahr musste am Samstag das Zelt bereits um 18.30 Uhr geschlossen werden.

Selbst was gut ist, kann meist noch ein bißchen besser werden. Das gilt auch für das Westallgäuer Oktoberfest. << Wir haben uns zehn Jahre kontinuierlich verbessert und reagieren auch auf konstruktive Kritik >>, sagt Joachim Zwerger.

Ein paar Beispiele: Mit Gemüsemaultaschen gibt es heuer erstmals ein vegetarisches Angebot auf dem Speisezettel. Die Toilettenanlage ist noch einmal ausgebaut, die Zahl der Bedienungen erhöht worden.

Und beim - seit Wochen ausverkauften - Firmenabend nutzen die Veranstalter den Bedienungsring der Allgäuer Festwoche. << Wir wollen den Besuchern einen schnellen Service bieten >> (Heinrich).

Bleibt die Frage nach dem Bierpreis: Die Maß kostet heuer 6,30 Euro. Das sind 30 Cent zwar mehr als im Vorjahr, aber im Vergleich zu anderen Volksfesten ist das immer noch << sehr günstig >> (Zwerger).

Und: Es gibt beim Westallgäuer Oktoberfest keinen Mindestverzehrzwang. Zwerger: << Für 13 Euro kann man bei uns noch gemütlich feiern, mit Musik, einer Maß Bier und einem guten Essen. >>

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