Auszeichnung
Tempeldoktor mit Westallgäuer Wurzeln erhält den Lindenberger Kulturpreis

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Seine Patienten sind teilweise über 1000 Jahre alt und auf der ganzen Welt zu finden: prachtvolle Tempelanlagen und uralte Felsmalereien. Sie haben alle eines gemeinsam. Der Zahn der Zeit nagt an ihnen, sie verfallen nach und nach.

Damit auch spätere Generationen beeindruckt davor stehen können, kümmert sich Professor Hans Leisen (68), bekannt als Tempeldoktor, seit mehreren Jahrzehnten um Kulturdenkmäler.

Für seine Verdienste um das Weltkulturerbe wird er mit dem Kulturpreis 2016 der Stadt Lindenberg ausgezeichnet.

Der weltweit bekannte und anerkannte Fachmann in Restaurierungs- und Konservierungswissenschaften hat nämlich Westallgäuer Wurzeln.

Er hat einen Teil seiner Kindheit in Maierhöfen und Lindenberg verbracht und in der Bergstadt Abitur gemacht.

Dass er einmal bis zu neun Monate im Jahr als Tempeldoktor im Ausland unterwegs sein wird, hätte er damals nicht gedacht. 'Das hat sich so ergeben', erzählt Leisen.

An Lindenberg hat er nur gute Erinnerungen. Er habe noch regelmäßig Kontakt zu Schulkameraden und Freunden. 'Zuletzt war ich im Juli in Lindenberg. Wir haben am Waldsee gesessen und es war wieder einmal sehr schön mit vielen Erinnerungen', berichtet der 68-Jährige.

Der Lindenberger Kulturpreis hat für Leisen eine große Bedeutung. 'Ich war sehr überrascht, als mich der Bürgermeister angerufen und erklärt hat, dass ich der diesjährige Preisträger bin. Meine Eltern wären sicherlich äußerst stolz darüber gewesen. Der Preis bekommt einen Ehrenplatz bei uns.'

Mehr über die Arbeit von Professor Hans Leisen, die ihn bereits auf alle Kontinente und zahlreiche Länder auf der ganzen Welt geführt hat, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Westallgäuers vom 10.11.2016.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Claudia Goetting aus Kempten

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