Schlaglöcher
Tauwetter zeigt das Ausmaß der Schäden - Vielerorts wird notdürftig ausgebessert

Der Schnee schmilzt und langsam zeigt sich auf den Straßen im Westallgäu das Ausmaß der Schäden, den Frost und Niederschläge hinterlassen haben. Schon rund fünf Tonnen Kaltasphalt hat das Straßenbauamt laut Markus Eder diesen Winter verbraucht um im Landkreis Schlaglöcher auszubessern. «Für Mitte Januar ist das ziemlich viel», sagt er. Schuld daran sei der frühe und heftige Winter. Wirklich kritische Stellen gibt es laut Markus Eder jedoch nicht.

Anders sieht es dagagen in Lindau aus: Im Stadtgebiet sind derzeit zwei Straßen gesperrt. Um die großen Schlaglöcher auszubessern, fehlt der Stadt ausreichend Asphalt. So bleibt der Hammerweg und ein Teile des Kellereiweges vorerst gesperrt.

Überrascht von den Schäden auf den Straßen im Landkreis ist Eder nicht. «Das Problem ist das schlechte Straßennetz», sagt er. Viele Strecken bräuchten dringend einen neuen Straßenbelag. «Wir sind mit den Sanierungen im Rückstand», so Eder. Eigentlich sollten rund alle 15 Jahre die Straßendecken neu gemacht werden. Doch viele der Straßen sind älter. So auch eines der Sorgenkinder von Markus Eder: Die Kreisstraße LI 7 zwischen Wohmbrechts und Wangen, sie ist rund 25 Jahre alt. Immer wieder werden dort notdürftig Schlaglöcher ausgebessert. «Manche Stellen brechen jedoch immer wieder raus», weiß Eder.

Auf Höhe Zwiesele wird im Frühjahr die Straße saniert, für die restliche Strecke gibt es jedoch laut Thomas Hahnrieder vom Staatlichen Bauamt noch keine konkreten Planungen.

Auch auf der Straße zwischen der Ortsausfahrt Oberhäuser Richtung Ellhofen bis zur Einfahrt der Allgäuer Kies- und Schotterwerke ist das Straßenbauamt immer wieder unterwegs um schadhafte Stellen auszubessern. «Die Straße wird durch den Lkw-Verkehr stark beansprucht», sagt Eder.

Zwischen 15 und 20 schadhafte Stellen hat der Bauhof die vergangenen Wochen und Monate auf den Weilerer Gemeindestraßen ausgebessert. Größere Schäden seien jedoch laut Helmut Merath vom Bauamt nicht bekannt. Auch in Lindenberg rückt der Bauhof aus, kaum dass der Schnee von den Straßen geräumt oder geschmolzen ist.

«Wir haben die Schäden gut im Griff», sagt Max Johler vom Tiefbauamt.

Im Frühjahr wird das Straßenbauamt und die Bauhöfe dann losziehen zur Bestandsaufnahme. Dann werden die im Winter oft nur notdürftig geflickten Stellen mit Heißasphalt repariert. «Das hält dann in der Regel auch länger», weiß Eder.

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