Immobilien
Südlich des Stephanuswerks in Isny sollen 2014 ca. 90 Bauplätze für Einheimische entstehen

Für die Stadt Isny ist es eine der umfangreichsten Vertragsentscheidungen der vergangenen 50 Jahre: Der Gemeinderat hat in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig beschlossen, zehn Hektar südlich des Stephanuswerks zu kaufen, um darauf 80 bis 90 Bauplätze zu erschließen.

"Es war eine seltene Chance, über so ein großes Gebiet mit nur einem Eigentümer zu verhandeln", sagte Claus Fehr, Leiter des Fachbereichs Bauen, Immobilien und Wirtschaft, der den Kauf in der öffentlichen Gemeinderatssitzung mit Bürgermeister Rainer Magenreuter bekanntgab.

"Dass die Stadt Grundfläche in größerem Umfang kaufen kann, ist eine historische Chance. Diese mussten wir nutzen', freute sich Magenreuter.

Der Kauf des Gebiets vom bisherigen Besitzer, der evangelischen Heimstiftung, wird laut Fehr spätestens Anfang des kommenden Jahres vollzogen. Auch der Hauptgeschäftsführer der evangelischen Heimstiftung, Bernhard Schneider, war froh über die schnelle Einigung: 'Wir sind glücklich, dass die Stadt damit ihrer Verantwortung gerecht wird, das Stephanuswerk zu halten. Mit dem Verkaufserlös können wir die anstehenden Investitionen stemmen. '

Über die Kosten machte die Stadtverwaltung keine Angaben. Bekannt ist dafür der Fahrplan für die Bebauung, die in mehreren Etappen erfolgt: Spätestens 2014 soll der erste Abschnitt erschlossen werden, im Herbst 2014 soll mit der Bebauung begonnen werden. Der erste Bauabschnitt grenzt an das Stephanuswerk. Das Gebiet soll in zehn Jahren verkauft sein.

Insgesamt 50 bis 55 Prozent der zehn Hektar sind laut Fehr für die Bebauung vorgesehen. Die Bauplätze sollen zwischen 500 und 700 Quadratmeter groß werden, vorgesehen sind Einfamilien- und Doppelhäuser. Wer darin wohnen soll, weiß Fehr ebenfalls, vielmehr wer das nicht soll. 'Wir bieten die Grundstücke nicht in Düsseldorf an', beschreibt Fehr den Wunsch der Stadt, dass südlich des Stephanuswerks keine Häuser entstehen, die von ihren Eigentümern nur in den Ferien oder am Wochenende genutzt werden.

Eine große Fläche ist momentan unbenutzte Wiese. Nur im südlichen Abschnitt stehen noch einige Häuser im Weg: das zuletzt als Tagungsstätte genutzte ehemalige Sportsanatorium am Waldrand.

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