Kreis
Spitzenplatz für den Landkreis Lindau

Der Landkreis Lindau steht gut da: Diese Bilanz zog Landrat Elmar Stegmann in der letzten Sitzung des Kreistags im Jahr 2011. So landete der Landkreis beim Chancenindex der Bayerischen Wirtschaft etwa im bayernweiten Vergleich auf Platz 1 und bundesweit auf Platz 3. 'Einen Spitzenplatz' belegt der Landkreis ebenfalls im Bereich ehrenamtliches Engagement. 'Der Bildungsatlas hat den Landkreis ausgezeichnet', sagte Stegmann. Hervor hob der Landrat vor allem die Präsentation des Landkreises auf der Grünen Woche in Berlin im vergangenen Januar.

'Das war ein toller Auftritt'. Auch der neu gegründete Integrationsbeirat habe sich schon bewährt. 'Es ist eine schlagkräftige Gruppe', ist Stegmann überzeugt. Im November organisierte das Gremium das erste Integrationsforum.

Auch das Bürgerforum beschäftigte im Jahr 2011 den Landkreis. Als einer von 25 Landkreisen in ganz Deuschland haben sich hier Menschen getroffen und Ideen und Vorschläge zu verschiedenen Themen entwickelt. Eine kleine Gruppe arbeitet weiterhin zusammen.

'Im kommenden Jahr soll es eine weitere Veranstaltung geben', informierte Stegmann. Welche Bedürfnisse und Wünsche die Senioren im Landkreis Lindau haben, hat der Landkreis im seniorenpolitischen Gesamtkonzept zusammengetragen.

'Im nächsten Jahr wollen wir außerdem die Bürgermeister und die Seniorenbeauftragten der Gemeinden einladen.'

Auch einige große Bauprojekte hat das Landkreis in diesem Jahr gestemmt. Dazu gehört laut Stegmann unter anderem die energetische Sanierung der Realschule in Lindenberg, die insgesamt 2,8 Millionen Euro gekostet hat. Auch die St.-Martin-Schule in Lindenberg ist für 3,8 Millionen Euro erweitert und aufgestockt worden.

Stolz ist Stegmann auch darauf, dass es dem Landkreis im Jahr 2011 gelungen ist, 'zwei Millionen Euro Schulden abzubauen und trotzdem vor allem in die Bildung zu investierten'.

Dass es gelungen sei mit anderen Landratskollegen eine gesetzliche Änderung beim Thema Bauen im Außenbereich anzustoßen hob Stegmann auch hervor. Durch die Initiative aus dem Landkreis soll das Baugesetzbuch verändert werden.

Was das Vorhaben des Landkreises angeht, Optionskommune zu werden, sei noch nicht das letzte Wort gesprochen. So könnte der Landkreis sich selbst um seine Langzeitarbeitslosen kümmern, das bayerische Sozialministerium hat dies jedoch abgelehnt.

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