Jubiläum
Singverein Scheidegg feiert im Park der Sinne sein 140-jähriges Bestehen

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Mitreißende Lieder für die Ohren, Kunstwerke für die Augen und Kuchen sowie Gegrilltes für die Geschmacksnerven – unter dem Motto Park der Sinne stand am Samstag der Kurpark in Scheidegg. Der Singverein Scheidegg, der aus den beiden Gruppen Stimmflut und Maiden's Blush besteht, feiert in diesem Jahr sein 140-jähriges Vereinsbestehen. Bereits zum dritten Mal, im Abstand von zwei Jahren, luden die Mitglieder mit ihrer Vorsitzenden Sonja Häring zum Feiern in den Park der Sinne ein, wie der Pfarrer-Kneipp-Park anlässlich des Festes umbenannt wurde.

Bei hochsommerlichen Temperaturen versetzte der Chor 'Stimmflut' die Gäste mit dem Lied 'Siyahamba' in afrikanische Stimmung.

Wegen Erkrankung der Chorleiterin Petra Schmid übernahm kurzfristig Herbert Baldauf den Dirigentenstab. Das vielfältige Repertoire reichte von Reinhard Fendrichs 'Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk' über 'The Lion sleeps toonight' bis zum geistlichen Liedgut 'Denn Gott sieht auf Dich'.

Natürlich ließ es sich Pfarrer Kneipp (Altbürgermeister Georg Schmid) nicht nehmen, die Parkbesucher willkommen zu heißen.

Er sprach an, dass kurzfristige Namensgebung und das Ansprechen der fünf Sinne auch auf die Kneipp'sche Lehre zutrifft. Davon versuchte er auch einen herbeieilenden Störenfried (Peter Winteroll, Vorsitzender des Kneippvereins Scheidegg) zu überzeugen.

So machte Pfarrer Kneipp dem ungläubigen Zweifler klar, dass Heilströmen und Handauflegen auch zu seinen Anwendungen gehört und 'Was für die Pferde gut ist, ist auch für die Menschen gut' nämlich das Wasser. Sehr zur Freude der Zuschauer drehten die beiden im Tretbecken ihre Runden.

Kreativität spricht gleich mehrere Sinne an, und so fand sich neben Kunstwerken und Gebrauchsgegenständen aus Filz auch Kunst aus Schrott und Glas.

Geschmacks- und Geruchssinn wurden auf vielfältigste Weise angeregt. So hatten die Festbesucher die Qual der Wahl zwischen Kaffee und einer großen Kuchenauswahl, auch Gemüse-Burger und Bratwürste wurden angeboten.

Der Verkehrsverein war mit einem Bücherflohmarkt präsent und ermunterte zum Schauen und Lesen.

Bis in die späten Abendstunden wurde das immer zahlreicher werdende Publikum mit unterschiedlichen Programmpunkten unterhalten.

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