Guter Zweck
Rekordversuch beim Lindenberger Käsefest: 473 Portionen Kässpätzle gehen innerhalb einer Stunde über die Theke

Der Samstagmittag stand ganz im Zeichen der Kässpätzle: Gastwirt Christian Grunert zeigte in der Showküche beim Rathaus, wie er das „Allgäuer Nationalgericht“ kocht (links). Direkt daneben rührte Heinz Reischmann von der Käseschule Allgäu zusammen mit Andreas und Jonathan vom Kinderheim „Yellow House“ in einem Kessel einen Bergkäse an (Mitte). Tu Nguyen Hoai, Liam Gordon, Paul Rusch und Markus Steurer hobelten im Akkord die Spätzle für den Rekord (rechts).
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  • Der Samstagmittag stand ganz im Zeichen der Kässpätzle: Gastwirt Christian Grunert zeigte in der Showküche beim Rathaus, wie er das „Allgäuer Nationalgericht“ kocht (links). Direkt daneben rührte Heinz Reischmann von der Käseschule Allgäu zusammen mit Andreas und Jonathan vom Kinderheim „Yellow House“ in einem Kessel einen Bergkäse an (Mitte). Tu Nguyen Hoai, Liam Gordon, Paul Rusch und Markus Steurer hobelten im Akkord die Spätzle für den Rekord (rechts).
  • Foto: Susi Donner
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Bereits um Punkt 13 Uhr bildet sich trotz des Regens eine lange Schlange vor dem Verkaufszelt. Hunderte wollen die Aktion unterstützen. Schlemmen für einen guten Zweck. Aus den großen Töpfen steigt Wasserdampf empor. Die vier Männer haben die Ärmel hochgekrempelt und hobeln wie die Weltmeister. Eine Stunde lang. Andere portionieren die Spätzle, streuen den Käse drüber und geben die Teller über die Theke. Wie am Fließband. Ein Rädchen greift ins andere. Innerhalb einer Stunde gehen 473 Portionen frische Allgäuer Kässpätzle weg – eine tolle Zahl. „Es ist absolut überwältigend. Wir freuen uns riesig, vor allem für die Kids“, sagt Citymanager Sascha Schmid.

Die Stadt Lindenberg hat beim 18. Käse- und Gourmetfest einen Rekordversuch gestartet. Ziel war es, innerhalb einer Stunde so viele Kässpätzle wie möglich zu verkaufen. „Jede Zahl, die wir erreichen, wird ein Rekord sein“, sagte Moderator Thomas Bergert. Denn eine Vorgabe in dieser „Disziplin“ gab es noch nicht. Es war auch niemand vom Guiness-Buch der Rekorde da, um die Bestmarke offiziell abzunehmen. Denn viel wichtiger war der gute Zweck: Der gesamte Erlös ging an der Kinderheim Yellow House in Hergensweiler. Und das durfte sich am Ende über 2.365 Euro freuen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe des Westallgäuers vom 27.08.2018.

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Autor:

Benjamin Schwärzler aus Kempten

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