Arbeitsgruppe
Provisorischer Pfarrgemeinderat für St. Blasius Weiler

Die Pfarrgemeinde St. Blasius in Weiler hat wieder einen Pfarrgemeinderat - oder zumindest so etwas ähnliches. «Wir sind eine Arbeitsgruppe Pfarrgemeinderat», betont Vorsitzender Elisabeth Rotter. Denn gewählt wurden ist das Gremium nicht. Vielmehr hatte der neue Pfarrer Frank Schneider bei seiner Ankunft in der Gemeinde feststellen müssen, dass es in Weiler keinen Pfarrgemeinderat gibt. Und zwar deshalb, weil sich der letzten Wahl im März 2010 das alte Gremium nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte und sich gleichzeitig keine neuen Kandidaten finden ließen. Die Folge: Mehr als ein halbes Jahr lang klaffte ein Loch in der Pfarrgemeinde. Dem neuen Pfarrer gelang es schließlich, das zu stopfen. Mit Erfolg: Die Arbeitsgruppe Pfarrgemeinderat hat ihr erstes Mammutprojekt erfolgreich bewältigt. Die zehnköpfige Gruppe - übrigens ausschließlich Frauen - war rund um das Festwochenende zur Orgelsanierung stark eingebunden, unter anderem mit der Programmgestaltung für den bunten Abend. «Das hat uns sehr stark in Anspruch genommen», berichtet die Ehefrau des Landtagsabgordneten und Gemeinderates Eberhard Rotter.

Kurz nach seiner Ankunft in Weiler hat Pfarrer Schneider einen Aufruf in der Kirche gemacht, um engagierte Helfer zu finden. Auch Handzettel hat es gegeben. «Es gibt viele nicht-priesterliche Aufgaben, die ein Priester allein nicht schafft», sagt der Geistliche. Als Beispiele nennt er diverse Festlichkeiten oder auch die «Glaubensunterweisung», also kirchliche Bildung.

Letztlich haben sich Mitte Oktober zehn Frauen gefunden. Elisabeth Rotter wurde zur Vorsitzenden gewählt, Elli Möschel zur Stellvertreterin und Annabell Rief zur Schiftführerin. Sechs der zehn Frauen haben früher bereits im Pfarrgemeinderat aktiv mitgearbeitet. Sie sind also keine Neuling auf ihrem Gebiet. «Wir sind auf einem guten Weg und eine tolle Gruppe», findet Elisabeth Rotter.

Normalerweise wird ein Pfarrgemeinderat gewählt. Die in Weiler bestehende Sonderform musste von der Diözese abgesegnet worden. Sie besteht bis zur nächsten Wahl im Frühjahr 2014. «Es ist zwar nur ein Provisorium, aber inoffiziell sagen wir schon Pfarrgemeinderat dazu», ergänzt Pfarrer Schneider.

Neulinge sind dabei jederzeit willkommen. Das nächste Treffen ist am 1. März geplant. Dann sollen unter anderem die weiteren Projekte geplant werden. Die Arbeitsgruppe will sich unter anderem aktiv um die Seniorennachmittage unter der Leitung von Christiane Gasch und die Familiengottesdienste unter Leitung von Ute Thierer kümmern.

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