Verluste
Neue Textilveredelung Wangen beantragt Insolvenzverfahren

Mit der Neuen Textilveredelung Wangen GmbH (NTW) ist ein Traditionsunternehmen in Schieflage geraten. Geschäftsführer Dirk Otto, der auch in der Chefetage des NTW-Mutterkonzerns HOS sitzt, hat beim Amtsgericht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Das Unternehmen begründet den Schritt mit anhaltenden Verlusten. 89 Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze. NTW ist ein traditionsreiches Unternehmen auf dem Gebiet der Veredlung (beispielsweise Bleichen, Färben, Bedrucken) von hochwertigen Stoffen. Schwerpunkte der Tätigkeit liegen bei Berufsbekleidung, Tisch- und Bettwäsche, Landhausmode und technischen Textilien.

Das Unternehmen war früher Teil der Erba-Baumwollspinnerei. Seit 1996 gehört es zur HOS (Heinrich Otto Söhne) Anlagen und Beteiligungen GmbH&Co aus Wendlingen. Laut Dirk Otto schreibt NTW seit Jahren Verluste. Dennoch habe man seitens der HOS immer zum Standort Wangen gehalten.

Das Unternehmen beschäftigt 89 Mitarbeiter. Mehr als die Hälfte davon sind ungelernte Arbeiter. Rund zwei Drittel der Belegschaft ist bereits über 50 Jahre alt - und deshalb auf dem Arbeitsmarkt wohl nur schwer vermittelbar.

Zumindest noch bis Ende März läuft der Betrieb normal weiter, die Beschäftigten bekommen Insolvenzgeld von der Arbeitsagentur. Wie es danach weitergeht, weiß niemand.

Den ausführlichen Bericht zum Insolvenzverfahren finden Sie in der Westallgäuer Zeitung vom 07.02.2015.

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