Unternehmen
Meckatzer erhält IHK-Umwelt-Zertifikat

Die Meckatzer Löwenbräu Brauerei zählte 1996 zu den ersten Betrieben, die freiwillig das 'EG-Öko-Audit' absolviert und am 'Umweltpakt Bayern' teilnahm. Das Engagement rund um den Umweltschutz hat das Unternehmen seither konsequent fortgesetzt und daher nun von der Industrie- und Handelskammer (IHK) ein aktuelles EMAS-III-Zertifikat erhalten. Es bescheinigt, dass die Brauerei auch die neuesten Vorgaben der EU im Umwelt-Bereich erfüllt.

Schon Mitte der 1990er Jahre war das Unternehmen im Bereich Umweltschutz engagiert. So wurde damals ein Blockheizkraftwerk erstellt. 'Wir wollten möglichst viel Energie vor Ort erzeugen', so der heutige Firmenchef Michael Weiß.

Und da das Thema aufgrund der Energiewende aktueller ist denn je, hat die Brauerei im November 2011 eine Photovoltaik-Anlage errichtet. Insgesamt erzeugt Meckatzer Löwenbräu damit rund die Hälfte der benötigten Energie selbst.

Der Bedarf wurde in den letzten Jahren deutlich reduziert. Beispielsweise wird der Dampf, der im Sudhaus entsteht, schon seit vielen Jahren genutzt. 'Hohe Einsparungen sind daher kaum noch möglich', weiß Umweltmanagement-Beauftragter Andreas Köhler. Und dennoch sucht die Brauerei weiter nach Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu reduzieren.

So werden den LKW-Fahrern des Unternehmens Kurse für energieeffizientes Fahren angeboten. 'Daraus ist ein Wettbewerb unter den Fahrern entstanden, wer den geringsten Verbrauch hat' (Köhler).

Um lange Transportwege zu vermeiden, kauft Meckatzer Löwenbräu primär in der Region ein. 'Unser Hopfen kommt inzwischen ausschließlich aus Tettnang', sagt Michael Weiß nicht ohne Stolz. Und selbst die rund 10 000 T-Shirts für die Mitglieder des eigenen Fanclubs kauft das Unternehmen nicht in Fernost, sondern in Europa ein – trotz höherer Preise.

Für die kommenden vier Jahren bis zur nächsten Validierung des EMAS-Prozesses hat sich die Brauerei einiges vorgenommen. So sollen energiesparende Leuchtmittel zum Einsatz kommen, neue Ladegeräte für die Akku-betriebenen Gabelstapler den Energieverbrauch weiter verringern und der Fuhrpark auf emissionsarme Fahrzeuge umgestellt werden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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