Kunst
Maler Friedrich Hechelmann aus Isny wendet sich der Bildhauerei zu

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Bei Friedrich Hechelmanns Kunst hatte man bisher immer das Gefühl, dass sich nicht viel verändert. Die Grundstimmung seiner Bilder klang ähnlich – egal ob er sich malend der Bibel annahm, mittelalterlichen 'Geisterrittern' aus Cornelia Funkes gleichnamigem Roman oder himmlischen Wesen in einem Engelbuch.

Aber dann passierte etwas, das Hechelmann aus der Bahn warf – und auf eine neue künstlerische Spur setzte. Über das Ereignis will er nicht konkret sprechen. Es hat etwas mit der Gesundheit zu tun und fand im Jahr 2014 statt. 'Schicksal' nennt er es.

Auf jeden Fall ist dem Maler Friedrich Hechelmann, den manche als den 'letzten Romantiker' bezeichnen, das Malen vergangen. Von einem Tag auf den anderen. Aus psychischen Gründen konnte und wollte der Isnyer das nicht mehr tun, was er viele Jahrzehnte leidenschaftlich, fantasievoll und in meisterhafter Technik tat.

'Ich musste einen Cut machen', sagt er – gemäß seiner Lebensphilosophie, dass einem das Leben bisweilen eigenartige Dinge diktiert und man sich dem nicht entgegenstellen darf, weil dies zu viel Energie kosten würde. Der Schnitt bestand in einem radikalen Wechsel des Genres.

Und das gleich in zweifacher Hinsicht. Friedrich Hechelmann, der im Februar 68 Jahre alt wird, wandte sich der Bildhauerei zu. Genauer gesagt dem Modellieren in Ton, woraus dann Plastiken in Bronze wurden.

Ein Jahr lang arbeitete er ausschließlich auf diesem Feld. 15 Arbeiten sind seit diesem Wochenende in der Kunsthalle im Schloss Isny unter dem Titel 'Engel/Bronzen' ausgestellt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 28.11.2015.

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Autor:

Klaus-Peter Mayr aus Kempten

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