Ausbildung
Käserei Hochland aus Heimenkirch setzt Einführungstage an den Anfang

Das Erfolgsrezept geht auf: Nahezu auf jedem Fernsehkanal sind inzwischen mehr oder weniger Prominente zu sehen, die sich beim gemeinsamen Kochen und anschließenden Essen kennenlernen. In dieser Woche haben Carolin Höfler und Daniel Ortner zum gemeinsamen Kochen eingeladen. Sie sind allerdings keine Fernsehmoderatoren, sondern Ausbilder bei Hochland.

Und ihre Gäste waren keine Prominenten, sondern die neuen Auszubildenden des Unternehmens. Aber das Rezept funktioniert auch hier: << Man hat sich kennengelernt und erste Netzwerke aufgebaut >>, so Daniel Ortner.

In ganz unterschiedlichen Berufen bildet Hochland seit 1. September zwölf junge Frauen und Männer aus - vom milchwirtschaftlichen Laboranten über den Elektroniker, Mechatroniker und Industriemechaniker bis hin zu den Industriekaufleuten.

Auch die praktische Ausbildung im Rahmen eines dualen Studiums ist bei Hochland möglich. Hier konnten in diesem Jahr allerdings nicht alle Plätze besetzt werden: << Wir hatten noch einen Ausbildungsplatz im Bereich Wirtschaftsinformatik frei >>, erzählt Carolin Höfler. Sie hat festgestellt, dass << Bewerber in diesem Sektor nicht an Hochland als Ausbilder denken >>.

Doch dürfe das Unternehmen auch hier nicht unterschätzt werden: << Wir haben 20 Mitarbeiter im IT-Bereich und verfügen über zwei Rechenzentren >>. Auch eine Lehrstelle als Koch blieb mangels geeigneten Bewerbern in diesem Jahr unbesetzt.

Für 2011 sei der Ausbildungsstart zwar nicht mehr möglich, aber für das nächste Jahr sollten sich Interessenten jetzt schon bewerben. << Wir sichten bereits die Bewerbungen >>, sagt Daniel Ortner. Insgesamt sehen er und Höfler noch keine Probleme für das Unternehmen, Nachwuchs zu finden.

<< Aber wir wissen, dass wir schnell sein müssen, um auch in Zukunft qualifizierte Bewerber zu bekommen >> (Höfler).

Eigene Produkte verwendet

Doch nicht nur auf frühzeitige Kontakte zu möglichen Auszubildenden setzt Hochland. Das << Azubi-Entwicklungs-Programm >> (AEP) soll dazu beitragen, Hochland als Ausbildungsbetrieb attraktiv zu halten. Dazu gehören interne Kurse ebenso wie die Einführungstage am Beginn der Ausbildung. Hier war das gemeinsame Kochen und Essen nur ein Teil.

Denn in den ersten Tagen ihrer Ausbildung sollten die jungen Frauen und Männer auch das Unternehmen und seine Produkte kennenlernen. So sollte bei Vorspeise, Hauptgang und Dessert jeweils mit Hochland-Produkten gearbeitet werden.

Der berufsübergreifende Start in die Ausbildung begeisterte den Hochland-Nachwuchs. << Nach einem Outdoor-Tag beginnt dann der Start der Ausbildung in den Abteilungen >>, so Daniel Ortner.

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