Ausstellung
Isnyer Schloss stellt Werke der Preisträger des Europäischen Architekturfotografiewetbewerbes aus

Der weltweit offene Europäische Architekturfotografie-Preis wird seit 1995 ausgelobt. Dieses Jahr waren künstlerische Interpretationen zum Thema «Dazwischen / In Between» gefordert. 269 Fotografen aus aller Welt beteiligten sich. Nach Frankfurt und Kassel sind die 28 besten Arbeiten in der Städtischen Galerie im Schloss Isny zu sehen.

Vergeben wird der Preis vom gemeinnützigen Verein << architekturbild >> und seit 2008 in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt. Der erste Preis (dotiert mit 4000 Euro) ging an Nils Clauss.

Seine Fotografien unter dem Titel << Urban Nature >> zeigen Bilder aus der Stadt Seoul (Südkorea). Der in Deutschland geborene Fotograf und Filmwissenschaftler konzentriert sich in seinen Werken vor allem auf die Brüche und Spannungen zwischen Stadt und Land. Mit Naturmotiven bemalte Betonwände, davor Straßenschluchten und Hochhaussilhouetten gehören zu seinen ausgewählten Motiven.

Der Schweizer Paul Duri Degonda erhielt für seine transparent wirkenden C-Prints, den 2. Preis (1000 Euro). Ihm geht es in seinen Kompositionen um Orte in denen sich Mensch, Kunst, Natur und Technik begegnen. Der Deutsche Dawin Meckel (3. Preis, 1000 Euro) konzentrierte sich mit seinen Fotoserien auf die Stadt Detroit. Leerstehende Häuser, baufällige Stadtteile und öde Einkaufszentren vermitteln einsame Stimmungen.

Es ist eine sehr spannende Schau, die sich um den Kitt oder Mörtel dreht, der die Dinge zusammenhält, oder auch um Zwischenräume, die interessante Einblicke eröffnen.

Wie zum Beispiel die sensiblen Aufnahmen von Christoph Seeberger, der von Pflanzen aufgebrochene Betonplatten zeigt, oder von Andreas Graf, der mit seiner Kamera im Spreepark in Berlin auf Spurensuche ging. In dem früheren Vergnügungspark fand er eine bizarre Kulisse: Ein rostiges Riesenrad, in dem Gras und Büsche in den Schaukeln emporwachsen, eine von Efeu umrankte Geisterbahn und Kassenhäuschen, die von einem Nadelwald verschluckt werden.

Öffnungszeiten (bis einschließlich 18. September): Mittwoch bis Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.

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