Schädlinge
Hergatzer Landwirt setzt auf natürliche Mäuse-Bekämpfung

Sie sind ein Ärgernis für Landwirte, im eigenen Garten und erst recht, wenn sie ihren Weg in das Wohnhaus finden: Mäuse. Die gefräßigen Nagetiere sorgen in der Landwirtschaft für erhebliche Ernteausfälle.

Feldmäuse fressen Blätter und Zweige der Pflanzen, Wühlmäuse knabbern an den Wurzeln. Ist die Grasnarbe erst einmal beschädigt, sprießt das Unkraut. Bauern können auf viele Bekämpfungsmethoden zurückgreifen. Der Hergatzer Landwirt Michael Zeh hält nichts von chemischen Mitteln, er setzt auf die natürlichen Feinde der Mäuse.

'Ich hatte vor fünf Jahren ein großes Mäuseproblem', erzählt Michael Zeh. Die Bekämpfung mit Giftködern kam für den Biolandwirt nicht in Frage. 'Ich sehe das sehr kritisch. Wenn ein Falke oder ein Fuchs eine vergiftete Maus fängt, verendet er daran auch. Für mich wird da mit Kanonen auf Spatzen geschossen.' Eine großflächige Bekämpfung mit Fallen ist für Landwirte mit viel Arbeit verbunden, da die Fallen direkt in den Gängen ausgelegt und regelmäßig kontrolliert und neu gestellt werden müssen. 'Bei größerem Befall brauche ich damit gar nicht erst anfangen', sagt Zeh.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe des Westallgäuers vom 03.11.2017.

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