Marktfest
Heimenkircher trotzen dem Regen und feiern erstes Marktfest

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Die Wallfahrt der Heimenkircher Ende April hat nicht das erhoffte Wetter für ihr erstes Marktfest gebracht. Den ganzen Tag regnete es vor sich hin, und der Schirm war das unbedingte Rüstzeug eines jeden Besuchers. Trotzdem: Die Heimenkircher ließen sich das Feiern nicht nehmen und boten in der abgespeckten Version ein abwechslungsreiches Programm. Und zwar durchwegs im Trockenen, so dass man sich nur nasse Füße holte, wenn man von Ort zu Ort und Veranstaltung zu Veranstaltung wechselte. Denn an allen Ecken und Enden war etwas geboten.

<< Bei schönem Wetter kann jeder festen >>, sagte Bürgermeister Markus Reichart bei der Eröffnung. Vom Angebot war Schirmherr Michael Weiß ganz einfach << geplättet >>. << Früher gab es ein Dorffest mit Bratwurst und Bier >>, so der Brauereichef aus Meckatz. << Heute haben wir ein unglaubliches Programm. Und das ist ein tolles Zeichen - auch für das Teamgefühl in der Gemeinde >>.

Und tatsächlich war für jeden etwas dabei: So konnten sich die Kleinen beim Kinderschminken amüsieren oder auch dem Wangener Puppentheater zuschauen. Hier hatten aber nicht nur die Mädchen und Buben ihren Spaß, sondern auch die Mütter und Väter, die teils lauthals lachend den Geschichten um die Figur Kaspar folgten.

Immerwährende Anlaufstelle zwischen den einzelnen Programmpunkten war das gut gefüllte Feuerwehrhaus. Dort konnten sich die Besucher ausruhen, aufwärmen oder bei kulinarischen Köstlichkeiten der Musik zuhören. Besonders gefragt war hier eine echte ungarische Gulaschsuppe, gekocht von den ungarischen Gästen aus der Partnergemeinde auf dem Holzofen im Paul-Bäck-Haus. Beim Kunstprojekt << Ein Dorf - ein Bild >> durften alle Besucher zu einem Gemeinschaftsgemälde beitragen - unter Federführung der Künstlerin Ragela Bertoldo vom Atelier K4.

Ein Höhepunkt des Marktfestes war sicherlich die Zugtaufe. Wie schon bei der Eröffnung des Bahnhalts im Dezember säumten die Heimenkircher den neuen Bahnsteig, als der Zug pünktlich zur Taufe einfuhr. << Welche Gemeinde im Westallgäu kann schon behaupten, einen eigenen Zug zu haben? >>, fragte Doris Scheuerl (stellvertretende Landrätin).

Die Segnung des mit dem Heimenkircher Wappen versehenden Triebwagens oblag Dekan Franz Xaver Schmid und Pfarrer Harald Lorenzen, bevor der Zug unter Beifall nach Lindau weiterfuhr.

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