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Gartentipp
Gartentipp: Pflanzen ziehen oder kaufen?

Der Garten steht als Ort der Erholung hoch im Kurs. Er kann Quell der Freude sein, aber auch für Verdruss sorgen – dann nämlich, wenn es nicht so blüht wie erhofft. Die Heimatzeitung startet heute in Zusammenarbeit mit Bernd Brunner, Kreisfachberater für Gartenbau ihre neue Serie 'Der Gartentipp'. Die Beiträge erscheinen in unregelmäßigen Abständen.

Viele Gartenbesitzer beschäftigen sich jedes Jahr mit der Frage: Jungpflanzen selber anziehen, oder kaufen? In vielen Gartentipps für Hobbygärtner werden Hinweise gegeben, wie man Gemüsepflanzen selbst heranziehen kann. Manchmal wird dabei zu wenig berücksichtigt, dass entsprechende Voraussetzungen notwendig sind, um gesunde, kompakte und wüchsige Jungpflanzen zu erhalten, schildert Bernd Brunner.

Ein gutes Ergebnis sei aber nicht ohne Weiteres zu erreichen. Besonders problematisch ist die eigene Anzucht von wärmebedürftigen Gemüsearten wie Gurken, Paprika und Tomaten, aber auch solcher Kulturen, die im Frühjahr gepflanzt werden und eine erhöhte Anzuchttemperatur benötigen, um frühzeitiges Schossen, beziehungsweise die vorzeitige Ausbildung von Blütenständen zu verhindern. <%TBR from='inject' id=''%>

'Keimtemperatur 25 Grad Celsius, danach Pikieren oder Topfen und die Pflanzen bei Zimmertemperatur an einem hellen Platz am Fenster aufstellen'. Wer diesen Hinweis nicht genau einhalten kann, weil das Fenster nicht hell genug ist oder weil die Temperatur nach dem Pikieren zu hoch ist, erhält bleiche, dünne und weich gewachsene Jungpflanzen.

Diese sind nach dem Auspflanzen krankheitsanfällig und brauchen mehr Zeit, um auf dem Beet Fuß zu fassen. Genügend Licht steht in dieser Jahreszeit nur in entsprechenden Kulturräumen (Gewächshaus, Frühbeetkasten) zur Verfügung.

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Auch die Temperaturführung ist in Wohnräumen meisten nur schwer zu verwirklichen, nennt Bernd Brunner ein weiteres Problem. Wer es trotzdem probieren will, muss den hellsten Fensterplatz aussuchen und die Raumtemperatur der jeweiligen Keimlingsentwicklung anpassen.

Unbedingt beachtet werden muss, dass in Altbauten oder an schlecht gedämmten Fenstern die Temperatur direkt am Glass oft beträchtlich unter der Raumtemperatur liegt. Der Rat von Bernd Brunner: Besonders die ersten Anzuchten, zum Beispiel bei Kopfsalat, der bereits im März gepflanzt wird, sollten getrost dem Fachmann in der Gärtnerei überlassen werden. 'Letztlich lohnen sich die Ausgaben für kräftige Jungpflanzen, wenn eine zuverlässige Ernte erzielt wird', so der Gartenfachberater.

 

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