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Frauenbund Lindenberg unterstützt Aktion Solibrot in der Fastenzeit

Jeden Tag satt werden. Für knapp eine Milliarde Menschen weltweit ein unerfüllter Wunsch. Deshalb unterstützen die Frauenbundgruppen im Westallgäu die Aktion 'Solibrot'. 'Wir wollen die Menschen sensibilisieren für Solidarität in der Welt', erklärt Erika Ahr (Grünenbach). Sie ist zusammen mit Christa Grath (Stiefenhofen) Ansprechpartnerin des Frauenbundbezirks Lindenberg.

Zum dritten Mal beteiligen sich die Westallgäuer Frauenbundgruppen an der Aktion von Misereor. 'Solibrot' ist durchaus wörtlich zu nehmen. Vom heutigen Aschermittwoch bis Karfreitag verkaufen Bäcker ein entsprechendes Brot. Ein Anteil des Erlöses geht an Misereor. Zudem werden in Geschäften, die Lebensmittel verkaufen, 'Solibrotkässle' aufgestellt. Die Idee: Wer kann, sollte beim Einkauf etwas in die Kasse legen. 'Viele kleine Gaben bewirken etwas Großes' lässt sich die Idee dahinter beschreiben.

Die Westallgäuer Frauenbund-Frauen haben heuer noch mehr als in den beiden vergangenen Jahren bei Geschäften vorgesprochen und um eine Teilnahme gebeten. Dabei sind sie auf offene Ohren gestoßen. Zwar bietet nur ein Bäcker (Zwießler in Stiefenhofen und Oberreute) ein Solibrot an – der Aufwand für eine eigene Sorte ist sehr groß – dafür aber findet sich in 30 Geschäften zwischen Opfenbach und Maierhöfen ein Solikässle. 'Fast doppelt so viele wie im Vorjahr', freuen sich Erika Ahr und Christa Grath über die Unterstützung vor Ort.

Der Frauenbund im Westallgäu unterstützt die Solibrot-Aktion zudem mit einer Idee in den eigenen Reihen. Jede Frau soll zehn Cent pro gekauftem Brot zu Hause in ein Glas legen und so ein Scherflein zu der Gesamtaktion beitragen. Der Vorschlag ging an die anderen Frauenbundgruppen in der Diözese mit insgesamt 32 000 Mitgliedern.

Geld fließt in zwei Projekte

Mit den Mitteln aus dem Westallgäu werden heuer zwei Projekte von Misereor unterstützt.

Waldgärten in Haiti Das verheerende Erdbeben von 2010 hat die Not der Menschen im ärmsten Land Lateinamerikas noch vergrößert. Durch Raubbau an den Wäldern drohen riesige Flächen zu verkarsten. Immer mehr Kleinbauern schließen sich jetzt zusammen, um ihr Land zu sanieren und in Waldgärten eine umweltgerechte Landwirtschaft zu betreiben.

Sie werden unterstützt von Misereor.

Mädchen in Kenia Kinder, die auf der Straße leben, gehören in afrikanischen Städten zum Alltag. Besonders hart ist der Alltag für Mädchen, die stets gefährdet sind in die Prostitution abzurutschen. Misereor unterstützt Projekte, die diese Kinder auffangen und ihnen unter anderem durch Schul- und Berufsausbildung eine Perspektive eröffnen.

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