Scheidegg
Ermittlungen im Fall der Familientragödie in Scheidegg sind eingestellt

Drei Monate nach der Familientragödie in Scheidegg hat die Polizei jetzt die Ermittlungen eingestellt. Wie berichtet, waren dort Ende April eine 80-jährige Frau und ihr behinderter Sohn im eigenen Haus tot aufgefunden worden. Aufgrund der starken Verwesung der Leichen konnte die Polizei die Todesursache letztlich nicht genau bestimmen. Wahrscheinlich ist die 80-jährige Frau eines natürlichen Todes gestorben und der von ihrer Hilfe abhängige 52-jährige behinderte Sohn danach verhungert.

Allerdings kann die Polizei auch nicht ausschließen, dass die Frau sich und ihren Sohn vergiftet hat. Ausgeschlossen sei laut Staatsanwaltschaft auf jeden Fall eine Dritteinwirkung – deshalb werden die Ermittlungen jetzt eingestellt.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ