Wasserversorgung
Ende der Wasser-Chlorung in Weiler nicht absehbar

Noch weiß die Verwaltung des Marktes Weiler nicht exakt, wie groß die Schäden am Hochbehälter an der Schulstraße sind. Gutachter haben den Wasserbehälter zwar Mitte März inspiziert, die Auswertung liege aber noch nicht vor, sagte gestern Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph auf Nachfrage. Seit Mitte Februar wird das Wasser in Weiler vorsorglich gechlort, weil am Behälter eine Schadstelle entdeckt worden war. Die Chlorung ist laut Rudolph inzwischen reduziert worden.

Die genaue Untersuchung des Behälters erforderte einigen Aufwand. Die beiden Kammern des Behälters wurden getrennt voneinander begutachtet und danach wieder gereinigt. Bürgermeister Rudolph will beim beauftragten Büro nachhaken, um das Ergebnis möglichst bald auf den Tisch zubekommen. Das sagte er gestern unserer Zeitung.

Im Wasser, das regelmäßig beprobt würde, sei keine Verunreinigung entdeckt worden, erläuterte Rudolph. Deshalb sei inzwischen die Konzentration von zunächst 0,15 Milligramm Chlor pro Liter Wasser auf 0,05 Milligramm heruntergefahren worden.

'Das ist minimal. Aber wir müssen auf der sicheren Seite sein – wir reden schließlich über ein Lebensmittel', begründete der Bürgermeister die anhaltende Chlorung.

Die wird wohl noch einige Zeit fortgesetzt. Vermutlich in einer Sitzung Anfang Juni soll sich der Marktgemeinderat laut Rudolph mit dem Ergebnis des Gutachtens befassen. 'Der Gemeinderat muss dann beschließen, welche Sanierungsmaßnahmen zu ergreifen sind', erklärte er.

Dazu bedürfe es umfangreicher Planungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen, um verschiedene Varianten abwägen zu können.

In die Entscheidungsfindung spielen auch die seit einigen Jahren angestellten Überlegungen zum Neubau eines Hochbehälters bei Hammermühle hinein. 'Die Sache ist nicht ganz unkompliziert', sagte Karl-Heinz Rudolph. Und: 'Solange der Hochbehälter nicht saniert ist, wird das Wasser weiter gechlort'.

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