Feuerwehr Scheidegg
Element Wasser prägt das Jahr

«Das zurückliegende Jahr war mit 105 Einsätzen ein sehr bewegtes, arbeitsintensives und vom Element Wasser geprägtes Jahr». Georg Höß wurde bei der Generalversammlung der Scheidegger Freiwilligen Feuerwehr im Gasthaus «Zum Hirschen» erneut für die nächsten sechs Jahre als Kommandant (seit 12 Jahren im Amt) gewählt. Ebenso wieder gewählt wurde sein Stellvertreter Franz Sinz (ebenfalls seit 12 Jahren im Amt). Im Amt bleiben auch Kassenverwalter Thomas Wilges und Beisitzer Fritz Bader.

«Bei den Einsätzen ist die Wehr zu neun Brandbekämpfungen und zu 86 technischen Hilfeleistungen ausgerückt, darunter etliche Hochwassereinsätze», fasste Höß zusammen. Zehnmal war es ein Fehlalarm.

Die Einsatzpalette: Brände, Hochwasser, Hilfe bei Unfällen, Ölspuren beseitigen und auslaufende Flüssigkeiten aufnehmen, Insekten schonend umsetzten, Sturmschäden und umgestürzte Bäume von der Straße beseitigen, Tierrettung, Verkehrsregelungen und Absperrdienste. Zudem 79 Übungen.

«Die Jugendleiter Marcel Bader und Franz Sinz haben mit der Jugendgruppe fleißig geübt und wir konnten nach der Grundausbildung im vergangenen Jahr wieder fünf Jugendliche in die aktive Mannschaft übernehmen», lobte Höß.

Die Scheidegger Feuerwehr hat 144 Mitglieder, davon 79 Aktive (73 Männer und sechs Frauen). Neu eingetreten sind Michael Herzberger, Sebastian Eller, Florian Enders, Lukas Stocklauser, Patricia Rupp und Norman Jäger.

Kassenverwalter Thomas Wilges verwies auf ein Plus in der Kasse, dank Spenden und Zuschüssen, trotz vieler Ausgaben, darunter 3600 Euro für das Löschwesen. «Beim Markt- und beim Feuerwehrfest konnten wir ein Plus verbuchen», so Wilges.

Zum Oberlöschmeister befördert wurden Marcel Bader und Ulrich Boch, zum Löschmeister Stefan Eichner. Hauptfeuerwehrmann wurden Norbert Henkel und Andreas Köb. 2. Kommandant Franz Sinz wurde zum Brandmeister befördert.

Kreisbrandmeister Heribert Mayr (Lindenberg) sagte, beim technischen Prüfdienst habe «alles besten gepasst». Erfreulich sei, dass 2. Kommandant Franz Sinz nach dem Lehrgangsbesuch als Feuerwehrschiedsrichter im Landkreis wirke.

Löschfahrzeug 37 Jahre alt

Bürgermeister Ulrich Pfanner würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit der Wehr. Mit viel Eigenleistung werde die Gemeindekasse entlastet. Die Wehr wünscht sich einen Ersatz für das 37 Jahre alte Löschfahrzeug. Dazu sagte Pfanner, ein Investitionsprogramm sei andiskutiert. «Wir wissen, das wir da rangehen müssen».

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